Vom Tod - vom "Leben" und vom "Sterben" - Der Tod - das heilige Tor der Liebe zu Gott

Antworten und Lösungen zu den Fragen:

Herzen der Liebe

Erkenne die Wahrheit

Erkenne die Manifestation der Liebe Gottes im ganzen Sein

die Wahrheit erlöst - denn Liebe erlöst

Gott ist Liebe

Gott ist der einzige Erlöser

was immer er macht geschieht aus Liebe

wer immer sich für seine Liebe öffnet

kann von Gott in Liebe erlöst werden

Der natürliche Tod in Harmonie mit Gott entsteht durch eine *Überdosis* an Liebe um sein geliebtes Kind zu erlösen

Leben und sterben:

Jeder Mensch hat:

Ein heiliges Recht auf "Tod"

Ein heiliges Recht auf "Sterben"

Ein heiliges Recht auf Erlösung

Ein heiliges Recht auf Liebe

Ein heiliges Recht auf Gott

denn ohne "Tod" - kein zu Hause in Gott

Die Stunden vor dem Tod solltem Gott gewidmet sein
Die letzten Stunden vor dem Tod sollten ganz Gott gewidmet sein.

Die Menschheit in vielen Kulturkreisen dieses Planeten hat die Kenntnis von Leben und Sterben verloren.

Das was viele als Leben - im physischen Körper - bezeichnen ist in Wirklichkeit ein Leben im "Tod". Denn das Herabsteigen einer Seele in einen physischen Körper ist das wahre "sterben". Das verlassen des physischen Körpers ist die wahre Geburt. Das verlassen eines physischen Körpers ist für alle heimgehenden ein Ereignis höchsten Glücksgefühls und reinster Liebes-Wahrnehmung.

Herzen der Liebe

Welche Arten von "Tod" gibt es ?

Wir unterscheiden jedoch ganz klar zwei verschiedene Arten von "Tod" oder "sterben".

  1. der "Tod" durch verlieren des Körpers auf Grund von übermässigem Verschleiss desselben durch Karma, harte Arbeit oder schwere Krankheit
  2. das bewusste und freiwillige verlassen des Körpers durch auflösen aller Hindernisse auf dem Weg zu Gott.

Die Mehrheit der Bevölkerung dieses Planeten stirbt den erstgenannten "Tod". Da die Menschen jegliches Wissen - Wissen durch direkte und persönliche Erfahrung Gottes erlangt - über Gott verloren haben und im weiteren durch viele Irrwege ins Abseits geraten sind, sind die meisten Menschen von Angst erfüllt wenn sie an "Tod" denken. Je näher der natürliche "Tod" kommt auf Grund ihres Alters, je grösser kann diese Angst werden. Sie klammern sich an dem wenigen das sie als ihr physisches Eigentum und Besitztum betrachten, sowie an ihrem physischen Körper und wollen dies so lange wie möglich erhalten und daran festklammern. Dies nimmt in einigen Kulturkreisen sehr kranke Ausmasse an. Reiche Menschen kaufen für immer grössere Beträge Medikamente und Organe um ihr physisches Dasein um jeden Preis zu verlängern.

Das "Sterben" dieser Menschen geschieht unfreiwillig. Sie klammern oft bis in die letzten Minuten an ihrem Leben. Bis irgendeines ihrer Organe versagt. Dann werden sie von Gelehrten, unwissenden Ärzten, Wissenschaftlern oder jammernden selbstsüchtigen Verwandten am "sterben" gehindert und ihr Leiden durch schmerzhafte und aufwendige Operationen oder gar maschinelle "Lebens-Erhaltungsmassnahmen" am heimgehen gehindert. Nach einem Herzstillstand werden Gehende oft in ihren Körper zurück gezwungen um dort weiterhin und teilweise unter erbärmlichsten Umständen noch Jahre oder gar Jahrzehnte auf die nächste Möglichkeit zu warten. Millionen von Menschen werden jährlich gezwungen weiterhin in ihrem physischen Körper gefangen zu bleiben.

Wenn die Angst vor dem "Sterben", vor dem "Tod" vor dem "grossen Gericht" das angeblich nach dem "Tod" wartet, weiter geschürt wird, so wird die Bereitschaft der Menschen noch mehr Geld für eine Lebensverlängerung auszugeben, immer grösser.

Ist dies das bewusste Ziel des Gesundheitswesens - nur weil sich durch diese Angst immer mehr Geld verdienen lässt im Gesundheits- und Versicherungswesen? Oder ist es nur die vollkommene Unwissenheit auch aller Menschen im Gesundheitswesen, die sie glauben lässt, etwas sinnvolles zu tun wenn die physische Lebenserwartung der Menschen immer mehr verlängert und somit auch die Vereinigung mit Gott, mit der Quelle aller Seelen und der Quelle der allheilenden Liebe immer länger hinausgezögert wird.

Möge jeder betroffene Mensch selbst in sich gehen und eine vollkommen wahre Antwort darauf finden. Wie immer sie lautet. Er kann seine Erkenntnis in Liebe mit Gott zum Wohle aller verwirklichen. Möge fortan nur noch göttliche Liebe das alleinige Motiv aller künftigen Handlungen werden - in allen Bereichen des menschlichen Daseins - auf Erden wie auch jenseits des physischen Daseins.

Mögen all diejenigen, die das irdische Dasein eines Menschen durch ihre persönlichen Eingriffe bewusst verlängern, auch für deren weiteren Lebensunterhalt - auch in materieller Hinsicht aufkommen. Hätte man diese Menschen - dem göttlichen Plan zufolge - heimgehen lassen, hätte sich Gott um sie gekümmert. Durch das Heimgehen erhält Gott die Möglichkeit, diesen Menschen von den Einflüssen der Erde zu befreien, ihn zu heilen von allen Spuren und Wunden des Daseins abseits von Gott. Ebenfalls könnte Gott dem Heimgehenden in göttlicher Weisheit und Liebe einen neuen Lebensplan ermöglichen oder auf Wunsch des Betroffenen - der göttlichen Freiheit entsprechend - ihm auch eine ewige Heimat in Gott verwirklichen.

Durch das Verhindern der Gnade Gottes an diesem Menschen jedoch ist diesem Menschen eine weitere Strafe auferlegt, die durch die Verursachenden abgegolten werden müssten, indem sie für sein ganzes weiteres Erdenleben der aktuellen Inkarnation auch kostenlos sorgen, ihn pflegen, ernähren und ihm ein schönes Dasein auf Erden in Freiheit ermöglichen. Die höchste Strafe die einem Menschen je widerfahren kann, ist eine weitere Verlängerung der Trennung von Gott. Wer einen Menschen wirklich aus reinstem Herzen liebt und nur das beste für ihn wünscht, der wünscht ihm ein bewusstes Dasein in oder bei Gott - in bewusster Gott-Verbundenheit.

Das "sterben" wird oft als Niederlage betrachtet. Vom finanziellen Gesichtspunkt ist ein "Tod" immer eine Niederlage, denn sie bedeutet ein Einkommensverlust für eine der grössten Industrien dieses Planeten - für das "Gesundheitswesen". Es werden Milliarden verdient an der langfristigen Krankheit vieler Menschen und es schenkt für eine Zeit lang den Medizinern das Gefühl von Wichtigkeit und Macht über andere zu haben. An Ansehen zu gewinnen.

Viele Ärzte mögen aber einwenden, dass sie nur aus Liebe zu den "Leidenden" Arzt geworden sind, nur um den Menschen zu helfen. So mögen all die das sagen diese Barmherzigkeit beweisen, indem sie den Menschen fortan dienen und sie kostenlos oder auf freiwilliger Spendenbasis behandeln. In dem sie fortan auch in Krankenhäusern zuerst den Patienten, alle in der gleichen Kategorie und mit der gleichen Hingabe und dem gleichen Aufwand behandeln, und sich nie darum kümmern ob und wieviel Geld je von einem bestimmten Patienten zu verdienen wäre. Wer nur aus Liebe und Barmherzigkeit - Gott dienend - die Menschen von Leid befreit, sie wirklich heilt mit all den tiefsten seelischen Verletzungen und Erlebnissen, die oftmals die ursächliche Grundlage von Krankheit sind, der darf sich wahrlich ein Arzt nennen. Dies würde auch voraussetzen, dass er erkannt hat, dass der "Tod" etwas vom Heiligsten ist, das es auf Erden gibt. Das der "Tod" der zwangsläufige Übergang eines Menschen auf dem Weg zu Gott ist.

Die zweit genannte Art zu "sterben" bedingt ein Leben in Harmonie mit Gott. Ein Leben in Harmonie mit Gottes Liebe. Ein Leben in Harmonie mit der eigenen innersten Wahrheit.

Dies kann nur erreicht werden, indem der Mensch wissend wird. Wissend im spirituellen Sinne und keineswegs im intellektuellen Sinne. Der Intellekt eines Menschen wird mit den momentanen Beschränkungen des Intellekts kaum jemals in der Lage sein auch nur annähernd einen Teil der göttlichen Weisheit, Liebe und des göttlichen Planes zu erhaschen. Geschweige denn vollkommen erfassen und umsetzen können.

Es gilt also mit den Instrumenten der Seele dieses Wissen zu erlangen und zu verinnerlichen. Ganz und gar zu einer Manifestation göttlichen Wissens, göttlicher Wahrheit und göttlicher Liebe zu werden. Es gilt soviel göttliches Wissen zu erlangen bis das Urvertrauen in die Liebe Gottes wieder hergestellt ist und der Mensch wieder sich der liebenden göttlichen Führung hingeben kann.

Herzen der Liebe - Liebe kommt von Gott

Warum haben Menschen Angst vor dem "Tod" vor dem "Sterben" ?

Zu tief noch sitzen die Wunden von den Hunderten und Tausenden von Predigten über das "grosse Gericht", das in gewissen kirchlichen Lehren angekündigt wird. Zu gross ist die Angst vor einem "strafenden Gott".

Zu gross aber auch die Angst, das selbst am eigenen Leib zu erleben, was wir anderen Menschen, Tieren und der Umwelt angetan haben in der aktuellen Inkarnation. Da die Lehre von Inkarnation und Reinkarnation aus der christlichen Glaubenslehre entfernt wurde, führen manche Menschen auch ein verantwortungsloses Leben, da sie der irrtümlichen Meinung sind, alles Geschehene und Verursachte würde mit dem "Tod" automatisch vorbei und aufgelöst sein. Das Verdrängen der absoluten spirituellen Wahrheit aus unserem Leben für auch zu einem Heranwachsen der Angst vor dem Ungewissen, das uns nach dem "Tod" begegnen könnte. Und diese Unwissenheit beraubt uns auch der Möglichkeit, uns liebevoll auf das weitere Dasein jenseits des Physischen rechtzeitig und gewissenhaft vorzubereiten.

Das Gesetz von Karma, seit vorchristlicher Zeit auch im europäischen, christlichen Kulturkreis bekannt, lautet jedoch:

Was immer du anderen antust, kommt auf dich zurück. Was immer du säst, wirst du auch ernten.

Jetzt in dieser Inkarnation oder in einer beliebigen späteren. Das was du verursachst, ist Bestandteil deiner Seele und wird somit den "Tod" überstehen und dich in künftigen Inkarnationen weiter begleiten und gegebenenfalls auch einholen, um für dich einen Wachstumsreiz auf dem Weg zu Gott darzustellen. Dieses schöpferische Prinzip beinhaltet grenzenlose Liebe, bedeutet es doch die Verwirklichung göttlicher Freiheit im Dasein des Menschen. Der Mensch hat die vollkommene, von Gott geschenkte Freiheit, sich seine eigenen Zukunft selbst und alleine zu gestalten.

Wer mit dieser Kenntnis lebt und immer so lebt, dass er sich auf seine von ihm gestaltete Zukunft freuen darf weil er ein Leben lang nur Liebe, Frieden und Harmonie erzeugt und gesät hat, der darf sich auch aus ganzem Herzen und tiefster Seele auf das Leben nach dem "Tod" freuen - bringt es ihm doch das was er gesät hat.

Das was in der Kirche manchmal als grosses Gericht bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit das eigene göttliche Gewissen der eigenen Seele !! Jeder Sterbende geht durch das von ihm geschaffene hindurch auf dem Weg zu Gott. Die Seele ist umgeben, gefangen in der selbst geschaffenen Aura des Menschen. Was immer ein Mensch in dieser aktuellen und den vorangehenden Inkarnationen geschaffen hat in Bezug auf sich selbst und seine gesamte Umwelt, wird auf dem Weg zu Gott ihm begegnen. Einen Teil davon hat der Mensch durch viele Krankheiten und Unfälle, durch Leid, Trauer und Schmerzen bereits aufgelöst. Ein restlicher Teil wartet künftig darauf, von ihm aufgelöst zu werden. Jedoch gibt es durchaus auch sehr viele Menschen, die ein Leben lang oder wenigsten die letzten Jahre oder Jahrzehnte vor dem "Tod" intensiv nach Wahrheit, nach Liebe gesucht haben und die Fähigkeit göttlicher Liebe entfaltet und praktiziert haben. Wer lieben gelernt hat, weiss, dass der Weg den er dabei gegangen ist, nur gut sein kann, denn das erreichte Ziel des Weges war die Fähigkeit zu lieben.

Vollkommene Unwissenheit über das wahre Wesen Gottes, sowie den wahren Sinn des Daseins auf Erden sind somit die Hauptursachen der Angst vor dem "Tod". Somit ist das Erlangen von absolutem Wissen über Gott und die absolute Wahrheit über das Leben als ganzes, d.h. Im physischen Bereich ebenso wie jenseits des Physischen die einzige Medizin um diese vollkommen überflüssige und sinnlose "Todesangst" in Liebe auflösen zu können. Die Wahrheit ist ein absoluter Bestandteil Gottes und somit ein fester Bestandteil seiner allmächtigen und allheilenden Liebe. Also kann die Erkenntnis von Wahrheit nur heilen und erlösen.

Erkenne den Sinn des Lebens, das Wesen Gottes, den Grund deines Daseins auf Erden und eine tiefe Trauer mag dich zuerst bestürzen. Du wirst nämlich feststellen, dass all das Leid, das du durchlebt hast, von dir selbst verursacht wurde und zu keinem Zeitpunkt erforderlich war. Es war aber immer Bestandteil der göttlichen Freiheit, dich tun zu lassen was immer du tun möchtest. Du hättest dich aber zu keinem Zeitpunkt von Gott entfernen brauchen. Du hättest dich zu jedem beliebigen Punkt deines Seins immer und sofort von Gott erlösen lassen dürfen und können, wenn du so gewollt hättest. Diese Erkenntnis führt in den meisten spirituell Strebenden zuerst zu einer tiefen und gleichzeitig erlösenden Trauer. Sie erkennen, dass alles Leid überflüssig war und nur aus Unkenntnis über die eigene Herkunft und über die Wahrheit Gottes entstand. Zu lange und zu weit hast du dich von Gott entfernt und somit den direkten und reinen Kontakt zur liebenden, göttlichen Führung verloren. Nur aus deiner Unwissenheit über Gott ist all das Leid auf diesem Planeten entstanden. Strebe durch bewährte Methoden der Gott-Verwirklichung zur Befreiung deiner Seele. Erfülle dich mit göttlichem Wissen und du wirst dich von Jahr zu Jahr immer wohler, gesunder und freier fühlen. Es gibt mehrere seit Jahrtausenden millionenfach bewährte spirituelle Traditionen, die auf einem individuellen Weg dir helfen können, Gott mit wissenschaftlichen Methoden immer näher zu kommen und somit deine Unwissenheit mehr und mehr in Liebe und Weisheit aufzulösen. Als wissenschaftliche Methoden dürfen sie deshalb bezeichnet werden, weil sie bei allen Menschen, die diese Methoden gewissenhaft und präzise anwenden, immer zum gleichen Ziel führen und somit beliebig nachvollziehbar sind. Diese traditionellen Methoden, die zur direkten und bewussten Wahrnehmung Gottes führen, führen immer zur Erlösung der Seele und somit des Menschen als ganzes. So gehören beispielsweise Kriya Yoga, Bhakti Yoga, Jnana Yoga, Raja Yoga, Karma Yoga und viele andere bewährte spirituellen Traditionen des Ostens hierzu.

Eine der mächtigsten Methoden stellt sicher Kriya Yoga dar. In dieser Form schon seit Jahrtausenden in verschiedenen Kulturen dieses Planeten erfolgreich praktiziert, wurde es im vergangenen Jahrhundert von einem grossen Heiligen wieder aufgefrischt, um erneut ins Bewusstsein der Gottsucher zu gelangen.

Was bedeutet "Tod" wirklich

Als "Tod" bezeichnen wir das Lösen der Seele vom physischen Körper.

Der Mensch auf Erden jedoch betrachtet dies in seiner Unwissenheit allgemein als das Ende des Seins, als Ende des Lebens.

Der "Tod" bedeutet für die Seele, dass eine Phase der Gott-Getrenntheit, die auch gleichzeitig eine Phase des Lernens und spirituellen Wachsens sein kann, sein Ende gefunden hat. Ein Ende einer langjährigen Erfahrung die zu spirituellem Wachstum führt, sobald er diese Phase des Lernens auch spirituell erkennen und überblicken kann. Dies jedoch ist nur in den seltensten Fällen im physischen Körper möglich. In den meisten Fällen ist das erkennen und überblicken des Gelernten erst nach dem physischen Dasein möglich. Deshalb ist es sinnvoll und spirituell wichtig, dass dem Menschen das heilige Recht gewährt wird, entsprechend Gottes Plan, den Körper zu verlassen. Nach einer tiefen und klaren geistigen Innenschau, die bei jedem spirituell strebenden nach dem verlassen des Körpers eintritt, erlangt der betroffene tiefere Kenntnisse über sein Sein und den Inhalt seines Lebens. Die Lektionen der vergangenen physischen Inkarnation ergeben einen Sinn und daraus resultiert auch die Möglichkeit eines Neuanfanges.

Der "Tod" bedeutet für jede Seele auch eine Chance auf einen Neu-Anfang. Ein Neuanfang bedeutet aus göttlicher Sicht eine vollkommene Begnadigung, eine Befreiung von jeglicher Schuld, insoweit die Seele, bzw. die betroffene Person dies anzunehmen bereit ist. Diese Chance ist lebenswichtig für die Heilung und den spirituellen Fortschritt einer Seele. Sind doch die Erdenmenschen in ihrem momentanen spirituellen Entwicklungsstand kaum in der Lage, einem Menschen diese Chance selbst zu gewähren. Um die Wahrheit dieser Aussage zu prüfen, denke einfach darüber, nach wie du selbst und deine Verwandten, Freunde, "Feinde", deine Landsleute und alle anderen auf diesem Planeten mit Menschen umgehen würden, die eine turbulente und erlebnisreiche Vergangenheit hinter sich haben, wie dies zum Beispiel von Adolf Hitler, Stalin, Pol Pot oder Mao Tse-tung oder anderen Persönlichkeiten dieses Jahrhunderts der Fall ist. Würden wir, in Kenntnis ihrer wahren Person, ihrer vollen Vergangenheit, ihnen eine vollkommen freie, neue Chance gewähren wollen und können? Eine freie Chance in Liebe und frei von jeglichem Vorwurf - oder würden wir - eine Grosszahl von uns wenigsten - vielleicht einen jahrelangen Vorwurf, ein jahrelanges oder gar lebenslanges Nachtragen praktizieren, vielleicht sogar wie von vielen Kulturen, von vielen Staaten und staatlichen Gerichten praktiziert, ein im wahrsten Wortes lebenslanges Urteil aussprechen und vollstrecken. Wie wenig Menschen sind denn heute noch oder wieder in der Lage ganz spontan und ohne jegliche Überlegung aus reinster göttlicher Nächstenliebe heraus Gnade vor Recht walten zu lassen. Gnade vor Recht bedeutet eine spontane vollkommene Begnadigung. Eine Begnadigung vollkommen frei von jeglicher Bedingung. Eine Chance in Ruhe und Frieden selbst über seine eigene Vergangenheit nachdenken zu dürfen und selbst daraus lernen zu dürfen. Jeder Heilige und jeder ernsthaft Gott-Strebende kann das. Denn Gnade und Barmherzigkeit sind göttliche Attribute einer heiligen Seele. Jede Seele hat dieses göttliche Potential in sich und wird es eines Tages auch voll entfalten und zur Blüte bringen. Denn Barmherzigkeit und Gnade sind reinste Manifestationen göttlicher Liebe im manifestierten Bereich der göttlichen Schöpfung, so wie der Regenbogen eine Manifestation des Sonnenlichtes ist, das auf Regentropfen trifft. Nur die göttliche Liebe, die in den erweckten Seelen der Kinder Gottes strahlt, kann eine göttliche Barmherzigkeit und Gnade ermöglichen. Gott ist Liebe und so ist auch der Mensch ein Kind der Liebe.

Diese göttliche Liebe schenkt jedem Menschen, egal wie seine zu Ende gehende Inkarnation war, immer wieder eine neue Chance in Frieden und Ruhe seinen eigenen Weg der Liebe finden zu dürfen. Deshalb bedeutet der Schleier der Vergessenheit, der sich über die Erinnerung eines Menschen an seine früheren Inkarnationen legt, immer ein Zeichen göttlicher Gnade und Liebe diesem Menschen gegenüber. Denn die Menschen urteilen über sich selbst mit dem gleichen Massstab wie sie über andere geurteilt haben und das ist in den allermeisten Fällen vollkommen hart und ohne jegliche wahre Liebe und Barmherzigkeit. So gibt es viele Menschen, die sich selbst auf Grund vergangener Handlungen verurteilen und richten. Gnade vor Recht wird das Thema des 3. Jahrtausend dieses Planeten werden. Es ist der endgültige Schritt auf dem Weg zu Gott. Wer vollkommene Gnade über sich selbst und andere walten lassen kann, ist jederzeit auch bereit, sich für die Gnade Gottes zu öffnen und sich durch die Liebe Gottes zu öffnen. Die Gnade Gottes befreit jeden Menschen spontan von jeglicher "eingebildeter" oder von anderen gesprochener "Schuld" und führt den Menschen zurück in seine göttliche ewige Heimat in Gott.

Der von Gott unterstützte oder auf intensives Gebet herbeigeführte "Tod" wird immer durch eine "Überdosis göttlicher Liebe" herbeigeführt. Göttliche Liebe befreit, heilt und erlöst von allem, was einen Menschen am Loslassen vom physischen Körper hindern könnte. Deswegen sind alle in Harmonie und Frieden dahin scheidenden Menschen in den letzten Stunden oder Minuten des physischen Seins friedlich und in der Regel auch vollkommen frei von Angst oder Schmerzen. Wer in Harmonie mit Gott den Körper verlässt, tut dies durch sich öffnen für die erlösende Liebe Gottes. Dies führt immer zur vollkommenen Heilung und Befreiung von allen Schmerzen und Ängsten, die der Betroffene früher gehabt haben mag. Wer im Vertrauen auf Gott in Gedanken auf Gott seinen letzten Minuten oder Sekunden im physischen Dasein dem "Tod" näher kommt, wird sich immer wohler, gesunder, freier, geliebter und glücklicher fühlen als je zuvor in seinem Erden-Leben. Dies zeigen sogar die letzten Stunden oder Sekunden von zum Tode verurteilten, die sich in der Wartezeit auf die Vollstreckung des Urteils intensiv mit Gott und Gottes Liebe beschäftigt haben und aus ihrer Vergangenheit gelernt haben. Oft erkennen wir in ihnen die göttliche Fähigkeit ihrer Mördern zu verzeihen obwohl die Richter, Staatsanwälte, Geschworenen und "Henker" ihr Urteil oft voller Spott, Hass und Niedertracht vollstrecken, so gelingt es doch immer wieder "Verurteilten", diese "nur zu lieben" bis in den "Tod". Solchen liebenden und Gott-Verbundenen Menschen können nie Schmerzen zugeführt werden, denn zum Zeitpunkt des Todes ruht immer Gott in ihrem physischen Körper.

Was immer du einem Menschen antust, tust du auch dir selbst und Gott an. Dies sollte immer eine Ermahnung zur Liebe sein für alle Menschen.

Dies haben auch all diejenigen gezeigt, die in vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden als Märtyrer, aus Liebe zur Liebe, aus Liebe und Treue zu Gott zu Tode gequält wurden. All diejenige, die in diesen Stunden wirklich an Gott gedacht und zu Gott gebetet haben, konnten ihren Körper loslassen ohne je Schmerzen empfunden zu haben. Gott kann jede Seele von ihrem Körper befreien. Diese Befreiung geschieht immer durch die Liebe Gottes, die den Menschen von seinem Körper löst. Ist es für die handelnden in der physischen Welt dienlich, so wohnt Gott für einige Zeit noch im Körper um den Menschen eine bewusst-machende Lektion zu ermöglichen und sein heiliges Kind vor dem Martyrium der Urteilenden und Richtenden zu schützen.

Der "Tod" bedeutet mehr als nur das Loslassen vom physischen Körper. Er kann auch das Loslassen vom Astral-Körper und Kausalkörper bedeuten, sofern die entsprechende Seele bereit ist ,sich von Gott ganz und gar befreien zu lassen. Dies bedeutet und bedingt aber, dass der Mensch, der eine vollkommene Befreiung und Eins-Werden mit Gott erbittet, auch bereit ist, allen anderen Menschen, von Ewigkeit zu Ewigkeit zu vergeben und alles in Liebe aufzulösen, was ihnen selbst je angetan wurde - egal was und weshalb.

Loslassen in diesem Sinne bedingt, dass der scheidende Mensch bereit ist, alle Beziehungen zu seinen geliebten Erdenmenschen ebenso wie alle "Feindschaften" Gott zu schenken und Gott zu bitten dies alles in Liebe aufzulösen. Dass er auch bereit ist, alle irdischen Wünsche, Verpflichtungen, offenen Zukunftspläne loszulassen und Gott zu schenken, bzw. Gott um Erlösung davon bitten kann. Dass er auch jegliche Verantwortung, die er übernommen hat, alle Zusagen die er je gemacht hat, alle Gelübde, die je auf beliebige Weise entstanden sind, Gott schenken kann.

"Sterben" bedeutet in diesem absoluten Sinne, dass der Mensch durch die Liebe und Gnade Gottes von allem befreit werden darf, das ihn je belastet oder von Gott getrennt hat. Und sollte ein Mensch aus persönlichen Gründen es vorziehen noch von Gott entfernt zu bleiben, was immer seine Beweggründe sein mögen, so gibt ihm Gott auch hierzu das Recht und die Freiheit. Der "Sterbende" gelangt dann in Freiheit von seinem physischen Körper in eine astrale oder eine kausale Welt, entsprechend seiner spirituellen Reife und den noch verbleibenden offenen Wünschen oder den Beweggründen für sein Fernbleiben von Gott. Aus absoluter göttlicher Sicht gibt es nie einen Grund von Gott fernzubleiben. Gott ist zu allen Zeiten immer für alle seine Kindern offen, so seine Kinder dies wünschen. Der Weg zu Gott ist für alle immer ein Weg der Liebe. Wer immer also in Liebe zu gehen bereit ist, oder bereit ist dies ernsthaft und ehrlich anzustreben, der kann sich immer an Gott wenden und wird immer Erlösung durch Gott finden können.

Der "Tod" bedeutet also für alle Menschen immer eine immense Erleichterung und Befreiung. Eine Heilung durch die Liebe Gottes in dem Masse wie sich der Betroffene von Gott heilen lassen will oder lassen kann. Der letzte Satz möge eine Ermahnung an all diejenigen sein, die sich selbst aus was immer auch für Gründen verurteilt haben und aus diesem Grunde keine vollkommene Freiheit und Heilung annehmen wollen. Dies kann nur durch Unwissenheit über das wahre und vollkommen liebende Wesen Gottes entstehen. Wer zu lange, d.h. über mehrere Inkarnationen, andere Menschen verurteilt und gerichtet hat, der kann eine gewisse Zeit lang Schwierigkeiten empfinden, sich selbst in Liebe begnadigen zu lassen, da er diese Gnade anderen gegenüber nie selbst praktiziert hat. Wer jedoch allen anderen Menschen immer und in allen verschiedensten Situationen Gnade und Barmherzigkeit praktiziert hat, der wird mit Leichtigkeit sich auch für Gottes Gnade öffnen können, auch wenn er erkennt, dass in seinem eigenen Leben doch vielleicht vieles "schief" gelaufen ist.

Die eigenen Gedanken, Urteile, Verurteilungen, Richtersprüche, Urteils-Vollstreckungen, die ein Scheidender in seiner aktuellen Inkarnation praktiziert hat, sind also der Massstab für sein eigenes Urteil auf dem Weg zu Gott. Dies lässt sich ganz einfach und logisch verstehen, wenn die feinstoffliche Physiologie des gesamten Menschen bekannt ist. Die Seele bleibt im Laufe der Inkarnationen gebunden an den physischen, astralen und kausalen Körper. Beim Verlassen des physischen Körpers bleibt immer noch der Astralkörper und der Kausalkörper. Im Kausalkörper bleiben die Denkfähigkeit in seiner grundsätzlichen Art gespeichert. Also die Art wie ein Mensch in gewissen Situationen zu denken, urteilen, agieren oder reagieren pflegt. Durch diese Denkweise hindurch geht er in seinem Bewusstsein auf dem Weg zu Gott. Was immer er im Leben getan, wird durch diesen Massstab gemessen und beurteilt. Dies ist das was oftmals als grosses Gericht bezeichnet wird. Es ist das grösste und gerechteste Gericht, denn der Mensch, das heisst die individuelle Seele, hat dieses Gericht selbst geschaffen und beeinflusst. Der Mensch als Seele ist sein eigener Richter. Sei im Umgang mit allen Wesen ebenso gnädig und liebend wie Gott es ist und du wirst am Ende dieser aktuellen Inkarnation den Weg zu Gott gehen können und dich von der Liebe Gottes befreien und heilen lassen können.

Was immer du nach dem "Tod" erlebst, hast du selbst verursacht. Lerne also zu allen Zeiten in deiner aktuellen Inkarnation ein Leben der Liebe und Gnade zu führen und du wirst ebensolches nach deinem "Tod" erfahren dürfen. Tiefe Reue und klare Erkenntnis des wahren Wesens deines Handelns, Denkens und Fühlens können jedoch zu jedem beliebigen Zeitpunkt dazu führen, dass du aus tiefstem Herzen und reinster Seele um Gnade und Vergebung bitten kannst. So du dies tust, so wirst du auch immer Gnade und Vergebung von Gott erfahren. Bedenke zu allen Zeiten, Gott ist Liebe, nur Liebe hat er zu verschenken. Nichts als reinste heilende göttliche Liebe - allen Menschen - allen seinen Geschöpfen gegenüber, egal wer sie sind und was sie je gemacht haben. Nur der Mensch in seiner Gott-Getrenntheit kann richten, hassen oder urteilen. Gott kann nur lieben, denn Liebe ist seine einzige und absolute Wahrheit.

Das wahre Leben fängt erst nach dem physischen "Tod" an. Die Intensität der Liebesfähigkeit und Erlebnisfähigkeit, ebenso wie die Klarheit des spirituellen Geistes nehmen mit zunehmender Gottes-Nähe in liebevoller Weise zu.

Was bedeuten:
Mord, Todesstrafe, Selbstmord, Sterbehilfe, Euthanasie, Abtreibung

Die einzig wirklich göttliche Art des "Sterbens" ist Befreiung vom physischen Körper durch göttliche Liebe. Göttliche Liebe kann nie tätlich sein, das heisst nie durch irgendeine physische Handlung manifestiert oder vollzogen werden. Göttliche Liebe ist immer etwas weit jenseits des Physischen. Nur ein Mensch in tiefer Gott-Verbundenheit kann - eins mit seiner Seele - um Gnade und Liebe für einen Betroffenen bitten und so zu seiner Gott-geplanten Freiheit führen. Diese Freiheit mag das eine Mal in einer Erlösung vom physischen Körper enden, ein anderes mal in einer vollkommenen Heilung des Betroffenen in seinem schwerst-kranken Körper, was immer dem göttlichen Plan in Harmonie mit der betroffenen Seele entsprechen mag.

Einen Schwerkranken oder "Sterbenden" zu lieben aus tiefster und reinster Seele führt immer zum spirituellst möglichen Resultat im Sinne Gottes. Jedoch bedingt dies ein wahres Lieben ohne jegliches Wollen.

Jeder menschliche Eingriff jeglicher medizinischer oder physischer Art in Gottes Plan ist somit ein klarer Verstoss gegen das erste und einzige Gebot Gottes. Das Gebot der Liebe ist absolut und sollte in allen Fällen beachtet und geschützt werden.

Zwischen Todesstrafe durch ein beliebiges Gericht im Namen des Staates, Volkes oder wessen Namen immer auch und Mord gibt es keinerlei Unterschied. Beides sind klare Verstösse gegen das erste und einzige Gebot Gottes und ein gewalttätiger Eingriff in die Gott-geschaffene Integrität und Freiheit eines Wesen Gottes. Beides führt zum ähnlichen Karma. Es kann nie und unter keinen Umständen ein gesetzmässiges, d.h. legales Töten geben. Egal wie die Umstände auch sind. Entsprechend kann nur wieder betont werden, dass es somit auch nie ein legales Morden oder Massenmorden durch eine staatliche Armee oder Polizei geben kann. Das erste und einzige Gebot Gottes ist absolut und schliesst jegliche Tötung von beliebigen Lebewesen auf beliebige Weise aus.

Zu keinem Zeitpunkt kann ein gesetzlich bestätigter finaler Todesschuss oder eine Todesstrafe im Namen des Gesetzes durch irgendeine Handlung gerechtfertigt werden. Egal um wessen Leben es dabei geht. Leben ist von Gott geschaffen und nur Gott darf und sollte auf seine liebevolle Weise in seine göttliche Schöpfung eingreifen wenn es um Leben oder "Tod" geht.

Keine Handlung, egal wie grausam sie war, rechtfertigt eine ebenso grausame Handlung. "Tod" kann und darf nie durch erneuten "Tod" gesühnt werden. Wer Handlungen mit Strafe jeglicher Art sühnt, kann selbst durch die gleichen Strafen hindurch müssen, um am eigenen Leib und Seele erfahren zu dürfen, was dies für seine eigenen verurteilten und / oder gerichteten "Opfer" bedeutet hat. Nur Liebe kann entstandenen Schaden wirklich und beständig heilen.

Als Gegenbeispiel haben die vielen Verurteilungen und Urteilsvollstreckungen an den vielen Märtyrern aus der Zeit Jesus, den darauf folgenden Christenverfolgungen und der Zeit der Inquisition die Heiligen zwar des physischen Körpers beraubt, jedoch keinerlei Schmerzen hinterlassen. Die einzigen Spuren die sie noch heute mit sich tragen, sind eine gewisse Scheu, erneut in voller Heiligkeit sich dem Volk zu manifestieren und die Botschaft der Liebe aufzufrischen. Dies deshalb, da auch heute noch Heiligen-Verfolgungen praktiziert werden und berechtigter weise befürchtet werden können. Diejenigen jedoch, die damals diese Urteile gefällt und vollstreckt haben, leiden oft 2000 Jahre danach noch an Symptomen der Selbstverurteilung, Selbsthasses oder Alpträumen. Oft suchen sie auch heute noch nach Gründen der Rechtfertigung, um ihre eigenen Handlungen aus früheren Inkarnationen irgendwie zu begründen. Ihr eigenes Gewissen lässt ihnen keinerlei Ruhe und macht ihnen weiterhin zu schaffen. Das einzige woran sie selten oder nie gedacht haben, ist die Liebe Gottes und die Gnade und Liebe der Hingerichteten. Diese Heiligen oder zutiefst Gott-Gläubigen können nur Liebe empfinden, auch für ihre eigenen "Mörder" aus vergangenen Zeiten. Denn eins mit Gott, im Namen Gottes handelnd, können all diese liebenden Seelen nur Gott gleich lieben.

Wir sehen hier ganz klar, ebenso wie in vielen neueren und anderen Fällen der Tötung durch einen Menschen, dass es besonders die Täter sind, die eine aussergewöhnliche Heilung und Vergebung bedürfen, auch wenn diese im Namen eines Volkes, einer Kirche oder eines Gesetzes gehandelt zu haben glauben. Was immer ein Mensch tut, kann er in Wirklichkeit nur in eigenem Namen und auf eigene Verantwortung machen und er wird auch immer ganz persönlich von seiner eigenen Seele in Rechenschaft gezogen. Nie kann er diese Verantwortung einem anderen abgeben als Gott selbst. Nur zwischen dem Betroffenen und Gott kann eine Tötung geklärt werden und all seine Spuren geheilt werden. Eine erneute Tötung oder Bestrafung jeglicher Art und jeglichen Ausmasses führt immer zu einer Vermehrung des vorhandenen Karmas und einer Verzögerung der endgültigen Lösung und allseitigen und ganzheitlichen Heilung aller Betroffenen. Nur göttliche Liebe kann wirklich heilen.

Ebenso gilt auch jegliche Form von Selbsttötung durch jegliche beliebige Methode als ein Vergehen gegen ein Kind Gottes, denn auch du bist ein geliebtes Kind Gottes und sollst lernen, dich selbst immer lieben zu lassen von allen Menschen und von Gott über alles. Auch Gewalt gegen sich selbst ist ein vergehen gegen das erste und einzige Gebot Gottes. Selbsttötung in früheren Inkarnationen kann noch viele Jahrhunderte oder gar Jahrtausende tiefe Spuren des Selbsthasses und der Selbstzerstörung zur Folge haben. Auch hier sei nochmals ausdrücklich betont, dass die einzige Weise den physischen Körper zu verlassen die Methode der Liebe zu Gott und allem Sein ist. Dies ist auch die Methode die im fortgeschrittenen Kriya Yoga zur Durchführung des Maha Samadhi angewandt wird. Es ist in diesem Falle die grenzenlose Liebe der betroffenen Seele, des damit verbundenen spirituellen Bewusstseins der inkarnierten Persönlichkeit, die dazu führt dass die Durchlässigkeit zu Gott immer reiner und vollkommener wird. Als Folge davon wird es einer solch weit fortgeschrittenen Seele möglich sein in direktem Einvernehmen mit Gott sich durch die Liebe Gottes befreien zu lassen. Diese Befreiung ist vollkommen frei von jeglicher Altersgrenze und geschieht ausschliesslich durch göttliche Liebe zwischen der entsprechenden Seele und Gott. Es ist das Recht einer jeden Seele auf diese Weise zu jedem beliebigen Zeitpunkt einer physischen Inkarnation den physischen Körper verlassen zu dürfen.

Wer immer aber auf gewaltsame Weise, egal welche Methode, seinem irdischen Dasein ein Ende bereitet, wird sich unmittelbar danach in der gleichen Verfassung wiederfinden. Denn durch den "Tod" ändert sich an der Lebens-Situation im inneren wie im äusseren in der Regel gar nichts. Die Probleme eines potentiellen Selbstmörders liegen im inneren zum einen, an seinem Karma zum anderen, sowie zu einem wesentlichen Teil auch am Versagen der Geld und Karriere - orientierten Gesellschaft, der jegliche spirituelle Grundlage und Zielrichtung des Lebens meist vollkommen fehlt.

Diese Umstände ändern sich i. d. Regel jedoch durch ein gewaltsames Ausscheiden aus dem physischen Leben kaum, da diese Umstände zu den wesentlichen Umständen und Lebenslektionen entsprechend dem individuellen Karma der betroffenen Seele gehören und meist nach dem "Tod" in der dann folgenden astralen Welt weiterhin vorhanden sein können. Man darf auch durchaus in Erwägung ziehen, dass ein auf diese Weise aus dem Leben scheidender "vom Regen in die Traufe" kommen kann, also eine deutliche Verschlechterung seiner aktuellen Lebens-Situation erfahren könnte.

Der "Tod" ändert nichts an den noch offen stehenden spirituellen Lektionen eines Menschen. Was immer zu lernen ist, gilt es zu lernen, hier und jetzt oder zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt an einem beliebigen anderen Ort. Also sollten wir uns darauf besinnen, alle offenen Lektionen auf dem Weg zu Gott sofort im hier und jetzt zu lernen und zu praktizieren.

Das gleiche gilt natürlich auch für jede Form von aktiver oder passiver Sterbehilfe, bzw. Euthanasie. Jeglicher physischer oder medizinischer Eingriff in das Leben und die Lebenserwartung eines Menschen von Seiten der Menschheit sollte unterlassen werden. Sterbehilfe in jeglicher Form und durch jegliche Person oder Methode verwirklicht, ist immer eine Form von Gewalt und Eingriff in den göttlichen Plan und das individuelle Karma einer entsprechenden Seele, selbst wenn sie im Einvernehmen mit dem Betroffenen erfolgt. Auch hier hat ein jeglicher Betroffener die Möglichkeit, seiner Inkarnation ein Ende zu setzen, indem er durch ein tiefes Gebet um Erlösung bittet und auch alle hierzu erforderlichen Schritte selbst ausführt. Spiritueller Fortschritt und Entfaltung göttlicher Liebe in einem Menschen sind die einzige und absolut sichere Methode eines liebevollen "Todes" in Gottes Liebe.

Selbst das Leiden eines Schwerverletzten entspricht dem persönlichen Karma und kann alleine von Gott in Liebe erlöst werden. Wird diesem Leiden ein vorzeitiges künstliches Ende gesetzt, so kann dies bedeuten, dass das Leiden in einer der nächsten Inkarnationen unter Umständen gleich von Kindheit an weitergeht. Denn Karma lässt sich nur durch Liebe auflösen. Sei es Liebe des entsprechenden selbst, sei es Liebe von Verwandten, Freunden oder anderen Mitmenschen, die bei Gott fürbitten oder durch die Gnade Gottes selbst.

Die einzige Form der Sterbehilfe, die Menschen darbringen dürfen und sollen, ist Liebe.

Liebe in ihrer feinstofflichen und rein göttlichen Beschaffenheit. Also Liebe ohne jegliche physische Kontaktaufnahme mit dem Patienten. Wer einen Patienten in göttliche Liebe hüllen und erfüllen vermag, kann dadurch den göttlichen Plan erfüllen und beschleunigen. Was immer dies bedeuten möge. Dies zu entscheiden soll alleine in Gottes Hand liegen. Das heisst es kann daraus eine spontane Heilung entstehen oder eine Erlösung vom physischen Körper.

Jedoch sollte solche göttliche Liebe auch wirklich rein und frei von jeglichen persönlichen oder familiären Wünschen und Wollen sein.

Im Falle von leidenden Menschen ist es auch wichtig, dass diese auf möglichst natürliche Weise von den Schmerzen soweit wie möglich befreit werden, ohne dass sie ihr klares Bewusstsein dafür einbüssen. Der Verlust des klaren Bewusstseins, wie dies beispielsweise durch starke chemotherapeutische Massnahmen und Schmerzmittel bewirkt wird, hat in der Regel ein stark eingeschränktes oder vollkommen fehlendes Wiedergutmachungsvermögen des Betroffenen zur Folge. Jegliche Form von Krankheit und Schmerzen sind immer die Folge von Karma. Dies kann nur durch Erkenntnisse des betroffenen in Liebe und durch Gottes Gnade aufgelöst werden. Hierzu ist aber ein klarer Geist und ein klares Bewusstsein erforderlich. Patienten die durch starke Schmerzmittel in den letzten Wochen stillgelegt werden, fallen nach dem "Tod" oftmals in ein jahrzehntelanges Koma in ihrem Astralkörper. Dadurch verlieren sie die Möglichkeit sofort weitere Fortschritte zu machen auf ihrem Weg zu Gott.

Hier gibt es besonders in der Akupunktur und in der energetischen Therapie durch Geistheilung oder ähnliche therapeutische Massnahmen erfolgreiche und bewährte Methoden der intensiven Schmerzbefreiung. So dass eine Belastung und Bewusstseinstrübung durch starke Schmerzmittel vollkommen überflüssig ist.

Natürlich sollten wir bei dieser Gelegenheit jetzt nochmals betonen, dass sowohl die künstliche und durch den Menschen herbeigeführte Lebensverlängerung als auch die Lebensverkürzung im physischen Körper ein Eingriff in den göttlichen Plan darstellen.

Abtreibung ist ein Randgebiet zu diesem Thema, da es eigentlich zu einem anderen Themenbereich gehören könnte. Jedoch ist es eine besondere Form von Töten, egal in welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft. Ein Schwangerschaftsabbruch in beliebiger Situation ist meist eine Niederlage der menschlichen Umgebung, der Zivilisation oder Kultur in der dies geschieht. Oft entstehen solche Notsituationen nur aus der Angst heraus, dem nahenden neuen Familienmitglied keine ausreichend glückliche Zukunft bieten zu können. Dies kann jedoch nur in Unkenntnis der göttlichen Schöpfung und der göttlichen Liebe entstehen und gedeihen. Was immer die Lebens-Situation beinhaltet, entspricht immer genau dem Karma der inkarnierenden Seele.

Die Folgen eines Schwangerschaftsabbruches sind lang anhaltend für die abgetriebene Seele. Eine erlebte Abtreibung führt oft oder meist zu einem anhaltenden und tief greifenden Gefühl des unerwünscht Seins in kommenden erfolgreichen Inkarnationen. Wer also jetzt, vielleicht schon als kleines Kind und bis ins Alter hinein das wiederholte Gefühl hat von seinen Mitmenschen oder Eltern unerwünscht zu sein, könnte diesen "Schaden" durchaus auf Grund einer früheren Abtreibung erlangt haben. Es bedarf aussergewöhnlicher und anhaltender Liebe vor allem vom ehemals Abtreibenden, um diese Wunden zu heilen. Wann immer es dem Karma entspricht, dass eine Seele bei einer bestimmten Mutter oder einem bestimmten Vater inkarniert, so wird dies in der Regel auch so geschehen, jetzt oder irgendwann später. Daran ändern weder Schwangerschafts-Verhütung noch Abtreibung etwas. Nur die spirituelle Entwicklung und der damit einhergehenden Entfaltung der göttlichen Liebesfähigkeit können Karma auflösen. Dies ist im Moment auf Grund des allgemein geringen spirituellen Strebens der Menschheit auf diesem Planeten kaum möglich, so dass Karma sich in der Regel verwirklicht. Spirituell wirklich Strebende jedoch haben immer die Möglichkeit ihr Leben bewusst und vollkommen frei von jeglichem Karma selbst zu gestalten.

Zwischen ehemals Abgetriebenen und Abtreibenden kann durchaus auch in einer künftigen gemeinsamen Inkarnation das Gefühl der Ablehnung dem ehemals abgetriebenen gegenüber weiterhin bestehen. Es gilt auf jeden Fall sich diesem Problem zu stellen und eine wirklich aus tiefstem inneren kommende Versöhnung in Liebe durchzuführen. Der entscheidende Schritt liegt hier beim ehemals Abtreibenden, also bei der Person, die aktuell eine andere Person ablehnt und von sich weist. Aber auch der ehemals Abgetriebene, der sich jetzt unbeliebt, unerwünscht oder verstossen fühlt, sollte sich auf jeden Fall für jeden Liebesversuch und Annäherungs-Versuch des anderen Partners öffnen und jederzeit bereit sein, in Liebe aufzulösen was immer auch und aus welchen Gründen auch entstanden ist.

Wie kann ich mich vom physischen Körper erlösen

Liebe ist die Lösung zu allen Problemen und in allen Situationen. Jedoch bedarf es hierzu auch einer reinen und klaren Verbundenheit mit der Quelle aller Liebe.

Für einen Schwerkranken oder Sterbenden ist es erforderlich zu wissen, wie der physiologische Ablauf des "Todes" vor sich geht. Das Erlösen vom physischen Körper und somit von allen damit verbundenen Leiden kann nur durch die Liebe von und zu Gott erfolgen. "Sterben" im göttlichen Sinne ist eine heilige Kunst. Dieser Vorgang entsteht durch das Wachsen der eigenen Liebesfähigkeit zum einen und durch das Öffnen für die Liebe Gottes zum anderen.

Die eigene Liebesfähigkeit sollte zum einen selbstverständlich Gott über alles mit einbeziehen, jedoch sollten wir beachten, dass alle Wesen Gottes Kinder sind. Von Gott aus Liebe geschaffen. Somit gehört es zur Selbstverständlichkeit, dass wir in unsere Liebe zu Gott auch alle anderen Wesen bewusst mit einbeziehen.

Alle unsere "Feinde" unsere ehemaligen "Konkurrenten" und "Gegner", alle diejenigen die uns je einmal umgebracht, vergewaltigt oder sonstwie erniedrigt haben. Sie haben im wesentlichen auch zum Wachstum unserer göttlichen Liebesfähigkeit beigetragen. Ohne all die letztgenannten Menschen und Seelen zu lieben, werden wir Schwierigkeiten haben, ernsthaft und ehrlich um Gottes Gnade zu bitten. Wie könnten wir für uns selbst um Gnade bitten, wenn wir diese erwartete Gnade anderen verweigern. Wie könnten wir um Liebe bitten und uns von Gottes Liebe befreien lassen, wenn wir unsere Liebe selbst noch einzelnen Menschen verweigern.

Nur durch die vollkommene Bereitschaft, uns in Liebe mit allen Menschen vertragen zu lernen und dies auch zu praktizieren, können wir uns für die erlösende Liebe Gottes öffnen.

Das erlösen lassen durch die Liebe Gottes ist also etwas in unserer eigenen und ganz persönlichen Verantwortung liegendes.

Es liegt an unserem eigenen Verhalten all unseren Mitmenschen gegenüber, ob, wann und wie wir den Physischen Körper loslassen, oder ob wir ihn einfach verlieren, ohne aktiv etwas beigetragen zu haben. Den Körper verlieren bedeutet einfach, ihn zu bewohnen, an ihm zu klammern, bis irgendeines der Organe den Dienst versagt und wir vom Körper zwangsläufig getrennt werden. Getrennt ohne hierfür vorbereitet oder gereift zu sein. Dies kann bedeuten, dass wir bald wieder einen neuen Körper brauchen, um die notwendige spirituelle Reife zu erlangen, die uns ein bewusstes und liebevolles Loslassen ermöglicht. Ein Loslassen in vollkommener Versöhnung mit Gott und der ganzen Welt.

Viele ältere Menschen sind in den letzten Jahren intensiv erkrankt. Dies kann durchaus eine Chance sein. Denn oftmals bewirkt diese Krankheit, wie zum Beispiel ein Schlaganfall, oder eine Lähmung, dass wir körperlich in unserem Tun stark eingeschränkt sind, eventuell gar dauerhaft an unsere Wohnung gebunden sind.

Dies kann deshalb eine "Chance " sein, weil wir hierdurch die Ruhe und Zeit erhalten die notwendig ist, um uns selbst mit unserem Leben und all seinen verschiedenen Stationen, Konflikten u.s.w. auseinander zu setzen und uns mit allem zu versöhnen. Wir sollten also diese geschenkte Ruhezeit nie zum Fernsehen, Bücher und Zeitungen lesen verschwenden. Bücher lesen nur in dem Ausmass, wie sie uns helfen, spirituelles Wissen zu erlangen, das uns auf dem Weg der Liebe und Versöhnung weiterbringt. Ansonsten brauchen wir für diesen Vorgang der inneren Versöhnung und Reinigung all unserer Verhältnisse mit unseren aktuellen Mitmenschen vor allem viel Zeit und Einsamkeit frei von jeglicher Ablenkung.

Diese Zeit könnten wir uns natürlich auch in den besten Jahren des Lebens nehmen. Dies würde viel Leid und Krankheit ersparen. Jedoch neigt der Erdenmensch dazu, seine besten Jahre dem Geld verdienen, Karriere machen u.s.w. zu widmen. Aus diesem Anlass ist für die meisten älteren Menschen dann die noch verbleibende Zeit viel zu kurz, um allen erforderlichen spirituellen Fortschritt zu machen und in Frieden und Liebe den Körper freiwillig zu verlassen. Die Mehrheit der älteren Menschen verliert den Körper, um sich bald einen neuen abzuholen und weiter zu trödeln, statt sich endlich von aller Unwissenheit zu befreien.

In verschiedenen spirituellen Traditionen die in asiatischen Ländern gepflegt werden und bis heute überleben, ist es an der Tagesordnung, dass fortgeschrittene Seelen ihren Körper bewusst loslassen. Diese Fähigkeit ist ein Geschenk und eine Gnade Gottes, die jedem Erdenmenschen zusteht. Wer sein ganzes Leben lang immer nur nach spirituellem Fortschritt strebt und somit die Fähigkeit zu lieben immer mehr fördert, der wird automatisch jegliche Angst vor Gott und dem "Tod" verlieren. Der "Tod" im Einvernehmen mit Gott wird immer durch eine "Überdosis göttlicher Liebe" herbeigeführt. Diese Liebesfähigkeit zu erlangen ist die einzige sanfte und göttliche Art wie wir uns auf das bewusste ""sterben"" vorbereiten können. Im Laufe dieses spirituellen Bewusstseins-Wachstums erlangen wir automatisch die intuitive Kenntnis über alles was uns auf die Erde gebunden hat, noch binden könnte und was wir unternehmen oder loslassen sollten, um unsere Freiheit in Gott wieder zu erlangen.

Im Kriya Yoga kennen wir als Krönung unseres Erden-Daseins die vollkommene Verschmelzung mit Gott durch einen bewussten "Tod". Zum einen haben wir die Form des Nirbikalpa Samadhi, ein "Tod" mit Wiedergeburt im physischen Körper. Dies wird im wahrhaftigen Sinne als "Tod" bezeichnet, weil die vollkommene Verschmelzung der Seele mit Gott nur im Zustand des Atemstillstandes und Herzstillstandes vollzogen werden kann. Dieser Zustand kann Minuten, Stunden oder Tage dauern. Der göttliche Geist erhält und ernährt alle Körperzellen in dieser Zeit, so dass ein Verfall der Zellen nie möglich ist. Die Steigerung davon ist die Fähigkeit zum Maha Samadhi, dem endgültigen loslassen des physischen Körpers durch Verschmelzung der Seele mit Gott ohne darauf folgende Rückkehr der Seele in den physischen Körper. Dies ist ein Vorgang mit einem immensen Fluss göttlicher Liebe und Gnade.

Einen durchaus vergleichbaren Zustand der bewussten Verschmelzung mit Gott kennen wir auch aus anderen spirituellen Traditionen. Unter anderem bei den Inkas, Azteken, Ägyptern, sowie auch in den christlichen Bereichen der wahren Spiritualität. Die vollkommene Entfaltung der göttlichen Liebesfähigkeit kann zum gleichen Erfolg führen, scheint aber für die Erdenmenschen im Moment schwer nachvollziehbar, weil noch zuviel Groll, Vorwurf und Nachtragen anderen Mitmenschen gegenüber gepflegt wird. Eine Kombination von Kriya Yoga und Entfaltung göttlicher Liebe kann durchaus als Königsdisziplin bezeichnet werden. Viele grosse Heilige der letzten Jahrtausende haben sich in diesen beiden Disziplinen gleichzeitig betätigt. Das eine kann das andere durchaus mit einbeziehen. Die Entfaltung der göttlichen Liebesfähigkeit entsteht durch die bewusste Reinigung wie sie im Kriya Yoga praktiziert wird. Das praktizieren und das sich verfestigen in der Tugend der göttlichen Liebesfähigkeit erlangt man wiederum im Umgang mit Mitmenschen. Insbesonders beim Heilen und Helfen der Leidenden und Ärmsten dieser Welt.

Um dies erfolgreich zu praktizieren und darin ein hohes Grad an Vollkommenheit zu erlangen, braucht der Gott-Strebende einen Wechsel von einigen Jahren Zurückgezogenheit, gefolgt von Zeiten der liebevollen Hingabe und des Barmherzigen Dienstes an den Not leidenden. Ein wiederholter Wechsel im Rahmen von mehrjährigen sich abwechselnden Phasen der beiden Entwicklungsstufen kann durchaus sinnvoll und dienlich sein. Ein zu frühes und dauerhaftes zurückziehen in eine Einsiedelei kann jedoch auch eine Flucht vor den Menschen bedeuten. Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder für einige Zeit unter die Menschen zu begeben und sich zu vergewissern, dass die eigene göttliche Liebesfähigkeit stetig am wachsen ist.

Das spirituell sinnvollste Vorbereiten auf einen liebevollen "Tod" sollte also schon bald nach der Geburt mit einer liebevollen und sanften spirituellen Schulung der Seelen im heranwachsenden Körper erfolgen. Die Folge einer frühen und äusserst liebevollen Schulung der Seelen im jugendlichen Körper bewirkt, dass diese dann die gesamte Inkarnation in Harmonie mit absolutem göttlichen Wissen leben und somit laufend bewusste Fortschritte machen.

Wichtig dabei ist vollkommene spielerische und äusserst liebevolle Erziehung der Seelen im jugendlichen Körper. Dies kann nur und ausschliesslich durch ein vorbildliches Leben der Eltern und Lehrer erfolgen. Der Lernprozess soll immer freiwillig erfolgen. Nie darf eine Seele in ein solches spirituelles Lernsystem gezwungen werden. Jeder heranwachsende Jugendliche hat jedoch ein Recht, absolute geistige Gesetze lernen zu dürfen. Er sollte sie sowohl in Theorie erlernen dürfen, als auch an seinen Eltern, Lehrern, und geistigen Vorbildern vorgelebt erhalten. So dass ein lehren von Seiten der Eltern überflüssig wird. Es sollte reichen wenn die Eltern und andere Vorbilder reinen Gewissens den Kindern empfehlen können, alles was die Eltern in Gedanken, Gefühlen und Handlungen in Anwesenheit und Abwesenheit der Kinder leben, einfach nachmachen zu dürfen.

Wie stirbt ein Mensch und was bedeutet der "Tod" im absoluten Sinne

Vielen Menschen öffnen sich die "Schleusen" zur Astralen Welt, das heisst zur Dimension, die unmittelbar der physischen folgt, bereits vor dem endgültigen loslassen des physischen Körpers. Dies bewirkt, dass sie in den letzten Sekunden, Minuten aber oftmals auch Stunden oder gar Tage vor ihrem eigentlichen "Tod" bereits erkennen wohin die reise geht. Sie erkennen in dieser Phase sowohl klar die physische Welt als auch die astrale Welt. In dieser Phase erhalten sie Hilfe von Gott gesandten Heiligen, sowie von vorausgegangenen liebenden verwandten und guten Freunden. Meist erkennen sie diejenigen, die auf sie warten bereits während ihres noch-physischen Seins und beginnen sich darauf zu freuen. Sie erkennen, dass es grenzenlose Liebe ist, dies sie erwartet und so gelingt es diesen Menschen leicht alles irdische loszulassen.

Das schlimmste was solchen Sterbenden jedoch widerfahren könnte, ist die Anwesenheit von jammernden und heulenden, unwissenden Hinterbliebenen ihrer vergangenen Familie, oder gar Groll und offenstehendes Nachgetragenes der Hinterbliebenen. In dieser Phase, in der das Bewusstsein sich sowohl auf das noch-physische als auch schon auf die bevorstehende nächste Bewusstseins-Dimension erstreckt, läuft bei diesen scheidenden Menschen ein sehr liebevoller und wichtiger Erlösungs- und Reinigungsprozess ab. Nichts und niemand sollte diesen Vorgang unterbrechen, stören oder behindern.

Aus diesem Grund sollten alle letzten Wünsche der Scheidenden in jedem Fall als etwas Gott-gewolltes und äusserst Heiliges betrachtet werden.

Zu diesem Zeitpunkt laufen äusserst wichtige Programme, die Gott dem Menschen geschenkt hat. Programme, die ganz individuell bewirken, dass selbst ein spirituell nie bewusst lebender Mensch spontan immer weiss, was seinem Loslass-Prozess dienlich ist, um ein scheiden so sanft und liebevoll wie möglich zu machen.

Er sollte in dieser für sein künftiges Wohl äusserst wichtiger Phase des Loslassens so klar wie möglich im Geiste sein dürfen. Das heisst es sind jegliche Psychopharmaka und Schmerzmittel zu meiden. Schmerzlinderung bei Schwerverletzten und Schwerkranken kann auf liebevolle weise bewirkt werden oder gegebenenfalls durch fachmännisch angebrachte Akupunktur, die zu einer sofortigen starken Schmerzlinderung oder gar vollständigen Auflösung führen kann. Oftmals darf der Scheidende jedoch gar durch seine vermehrte und reine Öffnung Gott gegenüber in dieser Phase eine komplette Erlösung von allen Schmerzen durch die Liebe und Gnade Gottes und anwesender Liebender erfahren.

Verwandte und Freunde, die in echter spiritueller Liebe sein können, dürfen in dieser Zeit anwesend sein, sofern der Betroffene dies ausdrücklich wünscht.

Wichtig aber ist immer, dass der betroffene Scheidende die Ruhe hat, die er wünscht und braucht, um mit sich, Gott und der Welt ins Reine zu kommen.

Dies ist an erster Stelle ein ganz intimer und innerer Prozess, während dem oft die meisten anwesenden nur stören können.

Die Anwesenheit von Ärzten und Krankenpersonal darf zu diesem Moment als äusserst störend und unpassend betrachtet werden. Der liebende Arzt sollte erkennen lernen, wann er einen Patienten an Gott weiterreichen soll oder gar eine moralische und spirituelle Verpflichtung hierzu hätte. Dem Wunsch eines Schwerkranken, "sterben" zu dürfen, ist immer Folge zu leisten, es ist eines der heiligsten Wünsche, die ein Mensch je äussern kann. Diesen Wunsch zu missachten, ist eines der grössten Vergehen an einem Menschen. "Sterben" dürfen in diesem Sinne bedeutet, für Komfort, Ruhe und angenehmes Raumklima zu sorgen, die Lieblingsblumen des Scheidenden zu bringen, ihm all seine noch verbleibenden Wünsche in Bezug auf Getränke, Speisen, Pflege oder Pflegefreiheit zu erfüllen und so er dies wünscht, ihn an den Ort zu bringen wo er zu "sterben" wünscht. Sei es zu Hause oder einen von ihm und nur von ihm alleine gewünschten beliebigen Ort.

"Sterben" dürfen bedeutet in der Regel auch, dass dem Patienten all diejenigen Geräte und Schläuche sofort entfernt werden sollten, die dieser als störend empfindet. So sind dies sicherlich in den meisten Fällen Infusionen, Elektroden von EKG, Manschetten von Blutdruck- und Puls-Messinstrumenten und dergleichen. Soweit ein Sterbender sich hierzu noch äussern kann, soweit sollte seinen Äusserungen und Wünschen auch unverzüglich Folge geleistet werden. Er sollte sich frei bewegen dürfen um dort seinen Körper loslassen zu können, wo dies ihm am leichtesten gelingt. Ein Sterbender ist ein Heiligtum und sollte als solches behandelt und geachtet werden. Zu keinem Zeitpunkt sollte irgend ein anderer Mensch über einen Sterbenden verfügen oder ihn auch nur im geringsten in seiner absoluten Freiheit einschränken dürfen. Was immer an Zusagen einem Sterbenden gemacht wird, sollte auch eingehalten werden. Vollkommene liebevolle Ehrlichkeit ist das mindeste was einem Sterbenden als Zeichen der eigenen Achtung eines göttlichen Kindes gegenüber empfangen darf.

Auch heilige Rituale von Priestern sollten an einem Sterbenden nur dann ausgeführt werden, wenn dies sein persönlicher und ausdrücklicher Wunsch ist.

Es kann wichtig für einen Sterbenden sein, jedoch wenn es gegen seinen Willen und ausdrücklichen persönlichen Wunsch ist, auch im höchsten Masse störend und hinderlich. Es sollte nur und ausschliesslich der Wunsch des Sterbenden und zu keinem Zeitpunkt der Wunsch eines Partners oder Familienangehörigen ausschlaggebend sein.

In den letzten 2000 Jahren hat es die Kirche in den meisten Fällen versäumt den Menschen einen Weg zu Gott zu zeigen und voranzugehen. So sollten Angehörige und Diener der Kirche auch in den letzten Momenten eines Sterbenden auf ihre Jagd nach Seelen verzichten. Gott ist für alle da und nur die Fähigkeit zu lieben ist ausschlaggebend, ob ein Mensch den Weg zu Gott findet oder noch länger suchen wird. Gott wird alle Menschen erlösen und zu sich holen, egal ob sie einer Kirche angehören, einer spirituellen Tradition oder ob sie einfach nur Kinder Gottes waren die ein gutes Leben geführt haben und auf ihre individuelle Weise lieben gelernt haben. Nur die Liebe allein entscheidet auf dem Weg zu Gott. Alles andere ist egal.

Verbindet ein Mensch jedoch ein bestimmtes heiliges Ritual mit der Erlösung, dann sollte der Wunsch hierzu auch erfüllt werden. Egal ob dieser Mensch nun irgendwann in seiner zu Ende gehenden Inkarnation überhaupt jemals in eine Kirche oder spirituelle Gemeinschaft ging oder ob er diesen Wunsch nun zum ersten Mal äussert.

Der Zwang, die Macht und die eiskalte berufliche Lieblosigkeit, die oft an Sterbenden vor allem aus medizinischen und verwandtschaftlichen Kreisen praktiziert wird, sollte durch vollkommene, heilige Achtung vor Gottes Schöpfung und der absoluten Heiligkeit des Sterbens ersetzt werden. Niemand sollte sich das Recht nehmen, in den heiligen Prozess des "Sterbens" und zu Gott gehen einzugreifen. Wer der göttlichen Liebe an einem Sterbenden unfähig ist, sollte von Sterbenden auch fern bleiben.

"Sterben" ist das irdische Tor zu Gott.

Jeder Mensch ist ein heiliges Kind Gottes und hat somit ein heiliges Geburtsrecht auf den Weg zu Gott. Einen ruhigen, friedlichen Weg der Liebe zu Gott.

Einen Menschen zu Gott gehen zu lassen ist ein Sieg über das eigene Ego. Es ist ein Beweis, dass die eigene Liebesfähigkeit grösser wird, als der Wunsch Macht und Kontrolle über andere auszuüben und andere Menschen sich selbst zu unterwerfen.

Gott schickt jedem Sterbenden, der dies wünscht einen Boten der Liebe entgegen, der ihn schützt und liebevoll weiter begleitet, so der Sterbende dies wünscht. Gott ist allmächtige Liebe und keines seiner Kinder wird jemals in solch wichtigen Momenten der spirituellen Entwicklung alleine sein. Das "Sterben" ist ein solcher äusserst wichtiger Moment in der Entwicklung einer Seele.

Wie kann ich einen anderen Menschen erlösen helfen

Da Liebe die einzige Möglichkeit ist, den physischen Körper auf göttliche Weise sanft loszulassen, so kann nur Liebe von Anwesenden das loslassen erleichtern. Also bedingt dies, dass mögliche Anwesende, die dem Scheidenden helfen wollen, sich in tiefe Gott-Verbundenheit versetzen so sie dazu auf Grund ihrer spirituellen Reife der Lage sind, oder wenigstens aus reinstem Herzen und reinster Seele zu Gott beten und um Liebe und Gnade bitten. Das Gebet sollte nur um Liebe und Gnade für alle Beteiligten sein. Nichts weiter als Liebe und Gnade. Dies geschieht durch wahre Liebe jenseits jeglichen physischen Kontaktes.

Wünscht der Sterbende einen physischen Kontakt, so soll er gewährt werden, aber nur dann. Denn ein ungewollter oder geduldeter physischer Kontakt kann auch ein extremes Hindernis bedeuten, den Körper sanft und liebevoll loszulassen. Der physische Kontakt kann Ausdruck des Klammerns am Sterbenden sein. Dies behindert ein sanftes und liebevolles loslassen des physischen Körpers.

Was kann ein göttliches "Sterben" behindern

Medikamente, medizinische Eingriffe, das Verhindern der Erfüllung der Wünsche eines Sterbenden, angeschlossene medizinische Apparate, ärztliche Kontrollen und Anwesenheit von pflichtbewusstem Pflegepersonal, offene persönliche Wünsche, das Verwehren des Sterbens am eigenen Wunschort, oftmals mag dies zu Hause in Frieden sein, statt auf einer Pflegestation oder im Krankenhaus. Fehlende Ruhe und eingeschränkte Freiheit des "Sterbenden" sind die wichtigsten Störfaktoren beim friedlichen und liebevollen Heimgehen.

Andererseits darf natürlich auch keinem das "Sterben" in einem Krankenhaus verwehrt werden, so er dies persönlich und ausdrücklich wünscht. Vielleicht wünscht er dies, um Ruhe vor seiner Familie zu haben und in Frieden und ohne umlagernde Trauergäste sein zu dürfen. Der letzte Weg ist letztendlich etwas ganz persönliches zwischen Gott und der betroffenen Seele. Sein Wunsch sei allen heilig.

Der Wunsch von Familienangehörigen diesbezüglich jedoch darf ausschliesslich als egoistisch betrachtet werden und sollte immer ausser Betracht fallen. Nur die sofort oder falls dies im momentanen Gesundheitszustand unmöglich - zum Beispiel wegen Bewusstlosigkeit - früher geäusserte klare Wünsche des Betroffenen sollten alleine entscheidend sein.

Wie kann ich lernen, göttlich zu "sterben" lernen

Nur durch die bewusste und zielstrebige Entwicklung göttlicher Tugenden, insbesonders die Fähigkeit alle Menschen vollkommen zu lieben, kannst du lernen göttlich zu "sterben". Spiritueller Fortschritt jedoch ist eine Lebensaufgabe. Egal wie jung du bist, wenn du sofort anfängst und mit aller Zielstrebigkeit und aller Lebenskraft daraufhin arbeitest, so kannst du dieses Ziel in der jetzigen Inkarnation erreichen.

Wenn du jedoch meinst, jetzt noch zuerst "leben" zu wollen, um den erforderlichen Wandel und Reinigung deines Wesens "später" zu machen, so wird dieses später wahrscheinlich erst irgend wann in einer späteren Inkarnation sein. Bedenke jedoch, dass es nie zu spät ist mit bewusstem spirituellem Fortschritt anzufangen, denn was du in der jetzigen Inkarnation erledigst, ist die Startbasis für mögliche spätere Inkarnationen. Die voll entfaltete Fähigkeit göttlicher Liebe jedoch vermag jeden Menschen augenblicklich zu befreien, also lohnt es sich sicherlich dieses Ziel jetzt anzustreben. Mit wachsender Liebesfähigkeit wird dein Leben immer friedlicher und harmonischer, so dass du dich schon zu deiner irdischen Zeit auf dein Zuhause in Gott freuen lernst. Wenn du ehrlich und mit aller dir zur Verfügung stehenden Kraft dieses eine Ziel anstrebst, so wirst du eines Tages auch die göttliche Gewissheit erlangen, dieses Ziel auch sicher zu erreichen. Gott wird dir Zeichen seiner Liebe und Gnade senden. Diese göttlichen Zeichen werden dir bestätigen, dass dein Weg der richtige war und ist, auch wenn die Mehrheit der Erdenmenschen anders handeln, denken und fühlen. Bedenke immer- wenn sie in ihrem Denken recht hätten, wären sie alle bei Gott statt auf Erden.

Es gibt viel zu tun auf dem Weg zu Gott. Ein Leben ohne echte spirituelle Grundlage führt in aller Wahrscheinlichkeit zu täglich neuem Karma, also täglich neue Hindernisse auf dem Weg zu Gott. Je mehr neue Hindernisse du dir aber selbst in den Weg legst, je mehr intensiver Bemühungen wirst du bedürfen, um all die selbst-gefertigten Hindernisse wieder durch selbstlose Handlungen und Barmherzige Dienste der Liebe an Mitmenschen aufzulösen.

Die innewohnenden Blockaden, Ängste, die spirituelle Unwissenheit über Gottes Schöpfung und dein wahres Selbst sind so gross, dass es eines intensiven und kontinuierlichen Strebens nach Wahrheit, nach Liebe und nach Gott bedarf, um das Ziel mit Sicherheit zu erreichen. Bedenke, dass ein solcher Prozess der Selbst-Befreiung viele Dutzend oder Hunderte von Inkarnationen dauern könnte. Es liegt einzig und allein an dir selbst. Wann du bereit bist alle deine Lebenskraft, deine gesamte Konzentration, Aufmerksamkeit und dein gesamtes Streben wieder auf deine ursprüngliche Heimat und deinen Weg dorthin zu richten.

Es nützt wenig wenn du zum einen sagst, ich will dass diese Inkarnation meine letzte ist und zum anderen die hierfür erforderlichen Schritte erst später unternehmen willst. Grosse Heilige aus allen Jahrhunderten und Jahrtausenden haben dir den Weg immer und immer gezeigt. Jetzt liegt es an dir diesen Weg auch selbst zu gehen.

Wenn du jetzt den Weg erfolgreich zu Ende gehen möchtest, so tue dies ganz und gar mit Leib und Seele.

Wenn du in einen physischen Körper hinein-geboren bist, so ist dies eigentlich aus absoluter Sicht ein "sterben", denn du lebst fortan in geistiger Umnachtung und vollkommener bewusstseinsmässiger Getrenntheit von Gott. Selbst das Hineintauchen in den Astralkörper nach dem physischen "Tod" ist immer noch ein Sein in Gott-Getrenntheit und geistiger Dunkelheit.

Bewusstes göttliches "Sterben" ist ein Resultat weit fortgeschrittener,befreiter Seelen. Es ist etwas, was auch deiner Seele zusteht, so du dir dies erarbeitest oder genauer - "erliebst". Die zu befolgenden Gesetzmässigkeiten sind unter anderem in den verschiedenen Kapiteln dieses Textes ausführlich beschrieben und erklärt.

In Kurzfassung nochmals die Kernpunkte über Tod und Sterben:

Lerne alle Wesen aus Gottes Schöpfung zu schützen und zu lieben. Diene in Liebe allen Menschen und Gottes Schöpfung. Praktiziere alle geistigen Gesetze und heiligen Regeln auf dem Weg zu Gott in immer reinerer Vollkommenheit. Versöhne dich mit allen und lerne alle deine "Feinde" zu lieben, aus tiefstem Herzen und reinster Seele. Übe Gnade vor Recht in allen Situationen. Teile mit den Ärmsten der Welt was immer du hast. Strebe immer nur nach Liebe, Wahrheit und Gott. Liebe und Wahrheit sind absolute Aspekte Gottes und somit erlösende Eigenschaften Gottes.

Gott ist Liebe - Gott ist Gnade - Gott ist Barmherzigkeit.

Wenn du dir diese Wahrheit vergegenwärtigst und entsprechend lebst - ihm zum Bilde geschaffen - so wirst du mit Leichtigkeit den Weg der Liebe erfolgreich zu Ende gehen können.

Wohin geht die "Reise" nach dem Tod, nach dem Sterben ?

Der Mensch selbst bestimmt wohin die Reise nach dem "Tod" geht. Um den weiteren Weg deines Seins zu kennen, solltest du die feinstoffliche Physiologie und Anatomie deines Wesens genauer kennen lernen. Im Physischen besteht der Mensch aus einem Körper, er hat Gedanken, Ziele, Wünsche und Karma und verwirklicht seine Wünsche und Pläne, indem er beständig Energie in die Verwirklichung seiner Ziele fliessen lässt, bis diese auch verwirklicht sind und somit das Ziel erreicht ist.

Das gleiche gilt auch für das weitere Sein jenseits des Physischen. Die Welt in die ein Mensch eintaucht, besteht im wesentlichen aus seiner eigenen Gedanken- und Gefühlswelt. Dies zu verstehen, mag zuerst allerlei Schwierigkeiten verursachen. Wenn wir aber wirklich aufmerksam uns selbst im physischen Körper beobachten, so besteht auch das physische Dasein bereits aus der Verwirklichung unserer eigenen Wünsche, Gedanken und "Träume".

Die nach dem "Tod" verbleibenden offenen Wünsche und Ziele sind also die Hauptfaktoren, wohin die weitere Reise geht und wo der Mensch leben wird. Es gibt eine kaum vorstellbare Vielfalt von astralen Universen, Sphären und Planeten, in denen der Mensch die Zeit zwischen zwei physischen Inkarnationen verbringt oder die Zeit nach seiner letzten physischen Inkarnation, falls er über die physischen Inkarnationen hinaus gereift ist. Er wird ausschliesslich auf Grund der selbst verursachten Wünsche und Ziele sowie auf Grund seines eigenen Karmas geleitet. Das heisst ganz klar und deutlich, dass jeder Mensch für sein eigenes Sein alleinig verantwortlich ist. Es liegt also an dir allein, wohin die Reise geht. Willst du in deine göttliche Heimat zurück, also fortan ein Sein in göttlicher Liebe führen oder willst du als unwissender Abenteurer der Sphären zuerst noch einige Zeit blind und von deinem Karma, deinen Wünschen und Ängsten geschubst durch dir unbekannte Sphären unkontrolliert umher-irren. Oder möchtest du lieber einem göttlichen Kind gleich wissend, weise und liebend bewusst tun, was zum Wohle des Ganzen und allen gefällt. Und immer in Gott ruhend, wissend wer du bist und wo du zu Hause bist. Deine Zukunft ist alleine deine Entscheidung.

Jenseits der vielseitigen Astralen Welten, die hauptsächlich dazu dienen auf die nächste Inkarnation in einem physischen Körper zu warten, gibt es noch viele weitere Entwicklungsstufen bevor die reise zu Gott gehen kann. In den kausalen Welten lernst du grundsätzliche Prinzipien der göttlichen Schöpfung. So wie das Prinzip Gnade vor Recht, die Freiheit aller zu schützen, pflegen oder wiederherstellen und viele weitere heilige Prinzipien die der göttlichen Schöpfung innewohnen. Auch hier gilt es oft, dass es zuerst wieder in eine physische Inkarnation zurückgeht, um gelerntes zu praktizieren oder ungelerntes bzw. verdrängtes zu erfahren und später für das erlernen und verwirklichen offen zu sein.

Das heiligste und höchste aller Prinzipien in Gottes Schöpfung ist das erste und einzige Gebot Gottes, das je von Gott gekommen und von vielen Heiligen vermittelt wurde. Es ist das Gebot der vollkommenen Liebe allem Sein gegenüber in allen Situationen. Wer dieses in sich verwirklicht hat, hat auch alle anderen Prinzipien in sich verwirklicht und ist jederzeit frei zu Gott zurückzukehren. Er ist frei zu tun was immer er möchte, denn er ist weise geworden. Weisheit bringt mit sich, das göttliche in allem zu erkennen, die Freiheit aller zu erkennen und die Liebe Gottes als höchsten und intensivsten Wachstumsreiz für alle anderen Wesen erkannt zu haben.

Also fällt es dir leicht alles loszulassen und nach Hause zu gehen.

Die letzte Reise

Als letzte Reise bezeichnen wir Maha Samadhi. Das bewusste und freiwillige loslassen des physischen Körpers in Harmonie mit Gottes Liebe

Doch auch hier unterscheiden wir zwischen verschiedenen Stufen von Maha Samadhi. Grundvoraussetzung von allen ist, die vollkommene Einheit des ganzen Bewusstseins mit der eigenen Seele. Dies hat zur folge, dass Atem- und Herzstillstand eintritt - also der physische "Tod". Diesen Zustand erreichen wir im fortgeschrittenen Praktikum des Kriya Yoga. Es ist eine automatische Folge des Kriya Yoga. Übe also nur Kriya Yoga wenn du auch wirklich bereit bist zu "sterben" und zu Gott zu gehen. Kriya Yoga ist nur für den weg zu Gott. In allen anderen fällen, das heisst beim streben nach anderen Zielen als Gott ist Kriya Yoga ohne nennenswerte Wirkung auf den übenden. Kriya Yoga dient ausschliesslich der endgültigen Befreiung der Seele und der Gottverwirklichung.

Eins mit der Seele wird oft auch als Selbstverwirklichung bezeichnet. Selbstverwirklichung ist der Zustand den ein Mensch erlangt wenn er in Maha Samadhi den Körper endgültig verlassen kann. Dies bedeutet auch dass er keinerlei Karma mehr hat, das ihn zurück in einen physischen Körper zwingen könnte. Es bedeutet jedoch noch keineswegs Einheit mit Gott.

Vom Zustand der Einheit mit der eigenen Seele bis zur Einheit mit Gott ist es nochmals ein weiter Weg mit vielerlei Versuchungen und Prüfungen. Sphären grenzenloser Schönheit und Vielfalt, voller Engel und Heilige, erhabenen Wesenheiten und vieles mehr begegnen dir hier. Wer jedoch nur nach Gott strebt wird all dies vollkommen frei und zielstrebig an sich vorbeiziehen lassen bis zur Einheit mit Gott.

Einheit mit Gott beginnt da wo die Vielheit aufhört. Solange du noch einen einzigen Heiligen oder einen Engel siehst, bist du noch getrennt von Gott. Einheit in Gott bedeutet Eins ohne Zweites. Nur Gott - nur Liebe.

Wenn du dich eines Tages bereit findest diese letzte Reise - wahrscheinlich nach vielen Jahren intensivstem Streben und spirituellen Praktizieren und Lieben - so wird dies in einer Ekstase der Liebe oder im Rahmen eines Nirbikalpa Samadhi sein. Letzteres ist ähnlich dem Maha Samadhi, jedoch mit dem Unterschied, dass du den Körper wieder bewohnst nach deiner Gott-Vereinigung. Nirbikalpa Samadhi ist oft ein göttliches Geschenk an Heilige Seelen um ihren Weg zu Gott weiteren Menschen bekannt zu machen. Deshalb kehren sie in ihren physischen Körper zurück und vermitteln das göttliche Wissen, das sie hierbei erlangt haben.

Nach wiederholtem Nirbikalpa Samadhi und vollendetem Lebenswerk wirst du eines Tages wissen, dass die Reise ohne Rückkehr - also die letzte Reise - bevorsteht. Alleine die Ahnung, dass dieser Tag bevorsteht wird dich mit Freude, vermehrter Liebesfähigkeit und Glücksgefühl erfüllen. Sie wird auch dazu führen, dass du dich vergewisserst keinerlei Bindungen mehr auf Erden zu haben, möglichst alles selbst erledigt zu haben, was dir wichtig scheinen mag.

Der Atem bleibt stehen und du fühlst mehr und mehr Liebe dich erfüllen. Ein Gefühl von Freiheit und tiefer Geborgenheit und Sicherheit erfüllt dich. Das Gefühl geliebt zu sein, alles in Liebe aufzulösen wird immer intensiver und befreiender. Kurze Zeit danach nimmst du zum Abschluss der physischen Wahrnehmung den Stillstand deines Herzen wahr. Das Gefühl der Freiheit und Liebe verstärkt sich immer mehr, ins grenzenlose steigend. Die Freude auf das kommende steigert sich zu einer Ekstase der Liebe und Glückseligkeit und obwohl du dies vielleicht auch das erste Mal in der aktuellen Inkarnation erlebst, so kommt dir dies alles vollkommen vertraut und bekannt vor. Du weisst mit absoluter Sicherheit - Gott ist Liebe - und diese Liebe heilt und erlöst dich von allem, von allen Spuren deiner vielen Inkarnationen. Du bist gerne bereit Gott alles zu schenken was du erlebt hast, alles was du noch an Gelübde und Versprechen offen hast schenkst du Gott und bittest ihn um Erlösung. So wie du dies erbeten, so wird es sich verwirklichen und du wirst eine immer reinere göttliche Freiheit und Liebe wahrnehmen. Das letzte was du Gott schenken wirst sind all deine Erinnerungen an alle vergangenen Inkarnationen und so wirst du von jeglicher Erinnerung und Bindung frei sein in alle Ewigkeit. Namen, Orte, alle Erlebnisse, alle Verantwortung und alle Pflichten schenkst du Gott auf deiner letzten Reise.

Vollkommene Freiheit in alle Ewigkeit wird dein göttliches Erbe sein. Die göttliche Gnade alle in alle Ewigkeit zu lieben wird dein Wesen bereichern und dich zum Reichsten der Reichen machen. Eins mit Gott - Gott allein dienend wirst du zu einem Wesen reinster göttlicher Liebe. Gott zum Bilde geschaffen - in alle Ewigkeit.

Gottes Liebe und Segen und die Liebe aller heiliger Geschwister wird dich auf diesem letzten Weg begleiten und zu Gott empor tragen. Es ist ein Weg den man nie gehen kann - sondern den man von Gottes Liebe getragen wird. Emporgehoben auf den Flügeln der Liebe. Diese Liebe ist auch deine innerste und absolute Wahrheit.

Deine allerletzten Gedanken
* * egal wie dein Leben war * *
sollen immer auf Gott und Liebe ausgerichtet sein.

Das heiligste und mächtigste als Tor zu Gott ist die absolute Wahrheit
"Gott ist Liebe"

Dann wird auch deine Seele auf den Flügeln der Liebe empor schweben in die Freiheit Gottes.

Nachwort zu diesem Kapitel

Es versteht sich von selbst, dass dieses heiligste aller Kapitel nur geschrieben sein kann von einer Seele, die diesen Weg in der aktuellen Inkarnation ebenso wie in früheren Inkarnationen wiederholt gegangen ist. Bis zur vollkommenen Einheit mit Gott und zurück auf die Erde. Den Menschen diesen Weg der Liebe erneut zu bezeugen und das Wissen hierüber aufzufrischen. Ihnen den Weg zu diesem göttlichen Weg in diesen Kapiteln zu beschreiben und zu erklären.

In Liebe und Gottes Segen.

Gottes Sohn

Der natürliche Tod in Harmonie mit Gott entsteht durch eine *Überdosis* an Liebe um sein geliebtes Kind zu erlösen

Wer einen Menschen wahrlich liebt

Wünscht ihm auch das schönste

in der ganzen Schöpfung

...

Freiheit und Erlösung in Gott

Gott ist Liebe

Gott ist unser Ursprung

und unser zu Hause

...

wir sind alle Kinder Gottes

Gott zum Bilde geschaffen

und alle Wesen, die Gott je geschaffen,

haben ein Recht

nach Hause zu dürfen

Der natürliche Tod in Harmonie mit Gott entsteht durch eine *Überdosis* an Liebe um sein geliebtes Kind zu erlösen



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Aus meinem Blog: Lerne wie du Angst vor Sterben und Angst vor Gott heilen kannst

Gottes Liebe ist bunt wie einn Regenbogen

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