Sexualität auf dem Weg zu Gott
Göttliche Sexualität als Ausdruck reiner göttlicher Liebe

Gott ist Liebe

Also ist alles Gott geschaffene heilig und heilend weil aus Liebe geschaffen - so ist also auch göttliche Sexualität heilend für Körper, Geist und Seele

Aus dieser grenzenlosen Liebe heraus ist die ganze Schöpfung entstanden. Aus dieser göttlichen Liebe sind Menschenkinder - Gott zum Bilde geschaffen worden - sowie viele weitere göttliche Kinder jenseits dessen, was der Mensch auf Erden sich derzeit vorstellen mag, sind ebenfalls aus dieser Liebe heraus geschaffen.

Auch die Frau mit ihrer weiblichen Sexualität und der Mann mit seiner männlichen Sexualität sind von Gott geschaffen. Die Sexualität ist Teil des göttlichen Planes und dient dem lieben und lieben lassen lernen auf dem Weg zu Gott. Sexualität ist Bestandteil des göttlichen Hilfsmittel erwachsene Kinder Gottes zu werden - Gott zum Bilde geschaffen - geschaffen zu lieben wie Gott, vollkommen und göttlich, jenseits des beschreiblichen.

Alles in Gottes Schöpfung ist aus Liebe entstanden. Aus göttlicher Liebe und dem Menschen zu Liebe. Um dem Menschen eine Möglichkeit zu schenken, vollkommene, göttliche Liebe zu erlernen. Lieben in verschiedenen Dimensionen der göttlichen Schöpfung findet jeweils verschiedene Ausdrucksformen. Für jede Dimension hat Gott auch eine Möglichkeit geschaffen lieben und lieben lassen zu erlernen.

Nur das erste und grosse Gebot der Liebe kommt wirklich von Gott. Dies zu erlernen und dessen vollkommene Praxis zu verwirklichen bedarf eines umfassenden Verständnisses und der Übung in verschiedenen Situationen des täglichen Seins. Sexualität erfüllt diese Aufgabe im physischen Sein.

In vergangenen Jahrtausenden der Gott-Getrenntheit auf Erden sind viele Dogmen entstanden in Bezug auf Sexualität im Zusammenhang mit Spiritualität. Viele Dogmen und Konventionen - besonders im christlichen Bereich - haben dazu geführt, dass Menschen Jahrtausende lang gelitten haben unter dem direkten und indirekten Urteilsspruch und Eindruck, dass Sexualität Sünde sei oder etwas schmutziges. Daraus resultierte eine vollkommen krankhafte und verkrampfte Auseinandersetzung der Menschen mit der Sexualität. Dies führte bei Hunderten von Millionen von Menschen zu schwersten Krankheiten, wie Tumore und Krebs im Unterleib bei Frauen, sowie Hoden und Prostata-Problemen einschliesslich Krebs bei Männern.

Die Achtung vor geschriebenen "Heiligen Schriften" und Schriften der Gelehrten haben sogar bei weit fortgeschrittenen Seelen dazu geführt, dass sie aus Respekt gegenüber den Autoritäten solcher Schriften nie gewagt haben das geschriebene zu hinterfragen und selbst direkt durch göttliche Hilfe die absolute Wahrheit. Konventionen jeglicher Art die über einer Kultur, einem Kontinent, Planeten, Sonnensystem, Universum oder noch grösseren Bereich der göttlichen Schöpfung liegen, sind erdrückend und einschränkend für die davon betroffenen Menschen. Es gilt durch stetes streben nach der absoluten Wahrheit, diese Hindernisse aufzulösen. Wahrheit wird immer siegen, ebenso wie es im göttlichen Plan auch wichtig für die Menschen ist, einmal Unwahrheit erfahren zu haben, um sich des Unterschiedes der Qualität dieser beiden Zustände bewusst zu sein. Wahrheit ist göttlich und wer immer nur nach Gott dem Absoluten strebt, wird eins mit der absoluten Wahrheit werden können.

Tausende von Jahren sind von Gelehrten und Religions-Wissenschaftlern, von studierten Priestern, falsche Dogmen und falsche Bilder von einem "strafenden Gott" verbreitet worden. Falsche Bilder von einem "versuchenden, urteilenden und richtenden Gott". Die wenigen wirklichen Heiligen, die es in den vergangenen Jahrtausenden auf diesem Planeten gab, wie z.B. Jesus, und seine Jünger, sowie Hunderte von weiteren Heiligen vor und nach Jesus, einschliesslich einiger Dutzend Avatare, die in den vergangenen Jahrtausenden dem göttlichen Plan auf Erden gedient haben, wurde Zeit ihres Wirkens und Lebens auf Erden nie oder nur wenig Gehör und Glauben geschenkt.

Gott ist Liebe, war immer Liebe und wird immer Liebe sein - in alle Ewigkeit.

Erkenne diese erlösende Wahrheit als Geschenk Gottes an dich, die ganze Menschheit und die ganze Schöpfung. Erkenne den tieferen Sinn von allem in Gottes Schöpfung. Erkenne den Sinn der Sexualität in deiner spirituellen Entwicklung und du wirst dich offen und bewusst damit auseinandersetzen. Erst wenn du gelernt hast auf deinem spirituellen Weg dich vollkommen offen und frei mit einer Lektion, einem "Problem", einem spirituellen Wachstums-Reiz auseinanderzusetzen, wirst du wirkliche und schnelle Fortschritte machen können. Im folgenden wird erklärt wie du erkennen kannst, dass Sexualität ein Teil des göttlichen Planes ist und wie das bewusste Leben und annehmen der eigenen Sexualität dir schnell und bewusst helfen kann, auf deinem Weg in deine göttliche Heimat schneller und leichter voranzukommen.

Dier Liebe Gottes erkennst du in der Schönheit der Nature - ebenso schön soll göttliche Sexualität sein

Im folgenden lernen wir:

Den göttlichen Plan in der Sexualität erkennen wir bereits darin, dass die Chakren von Mann und Frau sich jeweils entgegengesetzt drehen. Von unten nach oben betrachtet bei einem einzelnen Menschen dreht sich das darüberliegende Chakra jeweils im entgegengesetzten Drehsinn als das vorherige. Stellen wir Mann und Frau nebeneinander, so dreht sich das Muladhara Chakra beim Mann im entgegengesetzten Drehsinn zum gleichen Chakra bei der Frau. Wenden sich nun beide zueinander, so ergibt sich daraus ein Gleichlauf der jeweiligen Chakren. Daraus resultiert eine Harmonie zwischen den beiden Geschlechtern, die dazu führt, dass Frau und Mann zusammen sich fördern in ihrer Kreativität und Ausdrucksweise, sich gegenseitig beleben und fördern in ihrem Tun, im sexuellen Bereich sich "antörnen".

Chakren die in Harmonie zueinander sind, d.h. deren Qualität der Schwingung und Inhalt der Schwingung, also das ganze Spektrum der von Gefühle und Gedanken in Harmonie zueinander sind, verstärken sich gegenseitig zwischen gegengeschlechtlichen Partnern. Da es sich hierbei um ein vieldimensionales Resonanz-System handelt mit Vektoren für jede Dimension, so ist doch eindeutig, dass bei gegengeschlechtlichen Partnerschaften, die eine überdurchschnittliche Harmonie in sich, d.h. Zu Gott erlangt haben, auch eine überdurchschnittliche Harmonie zueinander eintritt. Dies hat eine Vervielfachung des Energieflusses bei beiden zur Folge. Im Gegensatz hierzu erfolgt bei gleichgeschlechtlichen Partnern in etwa eine Addition des Energieflusses.

Liebe fliesst wo Harmonie vorhanden - zwei Partner mit relativer Harmonie

Oben in der Abbildung A

sehen wir zwei Partner mit einer relativen Harmonie. Farbähnlichkeit soll ähnliche Veranlagung im Bereich der Gedanken, Gefühle und Aktivitäten darstellen. Die roten Chakren-Farben sollen die Liebe auf verschiedenen Bewusstseins-Ebenen symbolisch widerspiegeln. Auch im Physischen und Astralen haben wir eine Ähnlichkeit der Veranlagungen, also könnte man von einer liebevollen Harmonie sprechen, die auch in einem aktiven Sexualleben Ausdruck finden kann. Sexualität ist der Ausdruck der Liebe im physischen Körper. Sexualität ist die "Lern-Spielwiese" für die Liebe als Vorbereitung für feinere Dimensionen. Die roten Punkte zwischen beiden deuten den steten Energiefluss zwischen beiden an.

Eine grundsätzliche Veranlagung zur Harmonie ist gegeben. Wenn jetzt in diesem Beispiel beide Partner sich in spiritueller Richtung weiterentwickeln, so verfeinert sich diese Harmonie und die Partnerschaft gedeiht.

Gleichzeitig sind jedoch auch reichlich kleinere Abweichungen vorhanden, so dass beim Fehlen eines gemeinsamen langfristigen Zieles die Entwicklung der beiden Partner durchaus auch auseinanderlaufen könnte. Dies hätte ein auseinanderleben der beiden zur Folge. Um eine potentiell harmonische Beziehung zu pflegen und gedeihen zu lassen, ist es absolut erforderlich, dass beide Partner grundsätzlich bereit sind alle möglichen Unterschiede nur in Liebe aufzulösen.

Hemmend bei dieser Gott-geschaffenen Harmonie zwischen Frau und Mann können nur das Ego der beiden sein. Das Ego besteht aus Blockaden, die den Menschen vom göttlichen Ziel ihres Seins trennen. Das Ego kann auch als eine Vielzahl von Vektoren betrachtet werden, die in unterschiedlichen Richtungen wirken. Zwei Partner sind in diesem Fall wie ein einziges Energie-System zu betrachten, da sie sehr Nahe zueinander stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Unterschiedliche Neigungen und Interessen wirken sich also wie entgegen gerichtete Vektoren aus. Sie hemmen beide Partner und natürlich gilt diese Hemmung auch in Bezug auf andere nahestehende Personen, wie zum Beispiel Kinder.

Haben in einer Partnerschaft beide Partner das gleiche spirituelle Ziel - zurück in die göttliche Heimat - zur Einheit in Gott - zu gelangen, so entwickelt sich zunehmend eine schönere und göttliche Harmonie zwischen beiden. Die Partnerschaft entwickelt sich zum gemeinsamen Wohle aller beteiligten und der ganzen Schöpfung. Sie fördern sich gegenseitig auf ihrem spirituellen Weg helfen mit den Stärken des einen die "Schwächen" des anderen beschleunigt in Liebe aufzulösen. Dies bedingt zu allen Zeiten, dass die wahre Gott-verankerte Liebe von beiden zueinander, sowie das gemeinsame Streben zu Gott immer als alleiniges und einziges Lebenszieles vorhanden sein sollen. Fehlt dieses gemeinsame Ziel, so entwickeln sich in der Regel alle Partnerschaften im Laufe der Jahre auseinander. Obwohl das Wiederherstellen der absoluten Harmonie zwischen beliebigen Menschen ganz einfachen und von jedermann nachvollziehbaren Gesetzen unterworfen ist, so ist das Wissen hierüber doch auf dem ganzen Planeten im Laufe der Jahrtausende des Daseins in Gott-Getrenntheit in Vergessenheit geraten. Dauerhafte göttliche Harmonie kann nur erreicht werden, wenn Menschen wieder Harmonie in sich selbst erzeugen. Dies bedingt jedoch, dass sie wieder ein Leben in Harmonie mit Gott anstreben und erlangen. Wer in Harmonie mit Gott lebt, kann mit nahezu jedem beliebigen Partner eine harmonische Partnerschaft über Jahre oder Jahrtausende - letzteres jenseits des physischen Daseins - eingehen.

zwei Partner mit grosser Harmonie

Abbildung B oben

zeigt ein Paar mit grosser Harmonie in allen Bereichen der spirituellen Entwicklung. Unterschiede gibt es nur in der momentanen Persönlichkeit. Diese entstehen in den ersten Lebensjahrzehnten oft durch die Umgebung in die eine Seele inkarniert. So wie ein weisser Mann, der Kaminfeger ist, erst nach dem Bad, nach getaner Arbeit wieder weiss werden kann, so wird sogar eine heilige Seele nach ihrer Inkarnation auf Erden erst im Laufe der Jahre selbständigen Daseins im Erwachsenen-Alter wieder zu göttlicher Vollkommenheit und Reinheit zurückfinden.

Bei steter Liebe zueinander und gleichzeitiger Zuwendung an Gott, erfüllt sich die aktuelle Persönlichkeit mehr und mehr mit reinster Göttlichkeit. Partnerschaften dieser Art sind auf Erden im Moment höchst selten. Mit zunehmender spiritueller Entwicklung des Planeten werden sie im Laufe der kommenden Jahrhunderte jedoch immer häufiger.

Alles in Gottes Schöpfung hat einen sehr liebevollen Sinn. Alles dient dem lieben lernen und sich vervollkommnen. Gottes Schöpfung ist die Spielwiese für seine heiligen Kinder um erwachsene Heilige Kinder Gottes zu werden - Gott zum Bilde geschaffen.

So hat auch die Sexualität eine sehr wichtige Aufgabe auf dem Weg zu Gott. Zu allererst sollten wir betrachten, dass jede Seele in der Regel Dutzende oder Hunderte Male in einem physischen Körper inkarnieren kann und dies meist in wechselnden Rollen - also mal weiblich, mal männlich macht.

Wir sollten also zuallererst uns mit der jetzt hineingeborenen Situation abfinden. Sie ist das liebevollste was Gott gefunden hat um uns spirituell zu fördern und nach Hause zu führen. Also lerne deine angeborenen Rolle als Mann oder Frau mit der dazugehörenden Sexualität liebevoll anzunehmen und bewusst zu leben, zu geniessen und Tag für Tag daraus zu lernen.

Betrachte dich aus neutraler Position. Betrachte deine sexuellen Spiele, Verführungen, Anmachen und sonstigen Verhaltensweisen. Es wird tiefe Einblicke in dein innerstes und deine vielleicht noch vorhandenen Blockaden auf dem Weg zu Gott ermöglichen. Sei vollkommen ehrlich zu dir selbst und nutze deine gewonnenen Erkenntnisse, um stetig und liebevoll Fortschritte zu machen. Bedenke, dass alles was du lernst dazu dient dich aus dem physischen heraus in immer feinere spirituelle Dimensionen emporzuschwingen - bis du eins mit Gott bist - weit jenseits des physischen Daseins. Alles was du lernst dient dazu wirklich lieben zu lernen. Lieben ohne Grenzen. So in deinem spirituellen Lichtkörper zu lieben, dass deine geliebten auf jegliche Distanz in Gottes Schöpfung von deiner zarten Liebe erfüllt werden können.

Also gilt es auf dem Weg der Liebe, sich eines Tages sanft aus dem physischen lieben heraus zu entwickeln, um eine noch viel intensivere Liebe jenseits des physischen erleben zu dürfen. Aber auch die Liebe der astralen Welt ist noch grob im Vergleich dazu was du in der kausalen Welt erleben darfst. Und auch jene Erfahrung wird noch um vieles übertroffen, wenn du eins mit deiner Seele dich auf die Reise zu Gott begibst und alles in Gott auflöst. Je spiritueller du wirst, je mehr du dich dem göttlichen Ziel näherst, je intensiver und schöner wird deine Empfindung der Liebe sein. Dieses weiter schreiten zum nächsten Zwischenziel bedingt in der Regel ein bewusstes lernen der vorangegangenen Stufen, alsdann ein loslassen davon um in die nächste Dimension einzutauchen und dich dort zu verankern, um auch dort eines Tages wieder loszulassen und dich noch weiter zu entfalten.

Das unterdrücken oder negieren eines bestimmten Zustandes und der damit verbundenen Lektionen führt zu überflüssigem Stress, Anspannung, Kampf und Krankheit, psychisch wie physisch.

Sexualität kann ein sehr wertvolles Hilfsmittel zur Analyse des eigenen Egos sein. Die Mehrheit der Menschen auf Erden missbrauchen Sexualität aber als Macht- und Druckmittel, um zu erreichen wozu sie durch reine Liebe unfähig sind. Die Menschheit hat mehrheitlich verlernt durch "nur lieben", d.h. Durch reine göttliche Liebe zu erbeten und erlangen wonach sie wünschen. Sexualität wird allzu oft als Lockmittel verwendet.

Ein starker Sexualtrieb mag auch dadurch bedingt sein, dass der betroffene für feinstoffliche Liebe zu wenig offen ist und somit seinen Hunger nach Liebe durch vermehrte Streichel-, Kuschel-Einheiten und Sexualität zu kompensieren versucht. Auch eine fehlende zärtliche Liebe des gegengeschlechtlichen Elternteils kann zu vermehrtem Sexualtrieb führen und eventuell einen vermehrten Partnerwechsel zur folge haben. In diesem Fall ist es die fehlende Liebesenergie des entsprechenden gegengeschlechtlichen Elternteils, die dann künftig in Partnern gesucht wird. Zärtliche Anwesenheit, Streichel- und Kuscheleinheiten beider liebender Eltern führt zu einer harmonischen Entfaltung der Sexualität bei Kindern. Fehlt dies in der Jugendzeit der Kinder, so suchen sie dies später mit Partner auszugleichen um entstandenen Schaden zu heilen.

Ein stillen des Liebesbedürfnisses durch Sexualität ist jedoch nie möglich. Das Liebesbedürfnis einer Seele ist hierfür viel zu gross. Es wäre vergleichbar mit dem stillen des menschlichen Durstes durch Regentropfen die direkt vom Himmel fallen, vielleicht zuviel sind um zu sterben, aber immer zu wenig um je den Durst zu stillen. Daraus ergibt sich das sich oft wiederholende Bedürfnis der sexuellen Lusterfüllung. Falls hierfür kein geeigneter Partner, dann gegebenenfalls mit wechselnden Partner oder durch Selbstbefriedigung bei gleichzeitigem Missbrauch eines Partners in seiner Phantasie. Missbrauch deshalb, weil bei Selbstbefriedigung doch in der Regel ein beliebiger Mensch, durch Foto, TV, Film, Zeitung oder aus eigener Bekanntschaft als Partner in der eigenen Vorstellungskraft herbeigezogen und "verwendet" wird. Zum Orgasmus führende Sexualität kann in der Regel nur im Kontakt mit dem reellen Astralkörper eines anderen Wesens erlangt werden. Ohne dessen Einwilligung jedoch kommt dies einem ungewollten Sexualverkehr ohne Einwilligung des Partner zugleich. Im Erdenkörper vollzogen, würden Menschen dies allgemein als Vergewaltigung bezeichnen. Selbstbefriedigung unter "Benutzung" einer beliebigen Person in der Phantasie, könnte also durchaus als astrale Vergewaltigung bezeichnet werden. Auf jeden Fall besteht grundsätzlich die Möglichkeit sich hierdurch das Karma zu erzeugen gegebenenfalls auch selbst einmal physisch ungewollt zu sexuellen Handlungen "benutzt" zu werden. Sie hierzu das Kapitel über das Gesetz von Karma.

Störungen in der freien und harmonischen Entfaltung der Liebe auch im physischen Bereich sind dadurch entstanden, dass fälschlicherweise Sexualität oft als Sünde oder etwas Schmutziges abgetan wird. So wie beispielsweise bei römisch-katholischen Priestern das Zölibat verlangt wird. Wie oft hat dies gerade bei besonders zur Liebe fähigen Priestern zu schwersten Gewissenskonflikten geführt. Jede beliebige zu Gott führende spirituelle Tradition wird immer etwas liebevolles und befreiendes sein, denn dies ist auch das Wesen und die Wahrheit Gottes. Durch freies erfahren und freies erleben werden wir weise und erwachsene Kinder Gottes. Freiheit ist etwas heiliges, etwas vom heiligsten überhaupt das Gott uns Menschenkinder je geschenkt hat. Nichts und niemand, weder ein Priester, Kardinal, Papst noch irgendeine Regierung hat das Recht diese Gott-geschaffene Freiheit auch nur im geringsten einzuschränken. Nie und unter keinen Umständen kann es eine Rechtfertigung für irgendwelche Einschränkung der Gott-geschenkten Freiheit geben. Was Gott geschaffen, soll der Mensch so erhalten, schützen und pflegen wie es von Gott geschaffen. Dies gilt ganz besonders auch für die harmonische und glückliche Beziehungen zwischen Mann und Frau, die der spirituellen Entwicklung und Reifung der Seelen dienen.

Wie könnte ein Priester seine im anvertraute Familien und Kinder Gottes in seiner Kirchgemeinde in allen Situationen des Lebens weise und liebevoll beraten, wenn er keinerlei praktischen Erfahrungen in seinem eigenen aktuellen Leben sammeln darf. Eine solche künstliche und von Menschen oder Institutionen verordnete sexuelle Enthaltsamkeit führt zu einem Energiestau und zu psychischen und physischen Störungen der betroffenen. Unausgeglichenheit im ganzen Verhalten sowie zeitweise Gereiztheit sind gerade noch die geringsten Manifestationen solcher Menschen.

Welche Störungen kann es denn geben für Menschen die eine oder mehrere Inkarnationen lang in einem aufgezwungenen Zölibat leben mussten ?

All zu oft findet man solche Seelen in späteren Inkarnationen zum einen mit einem Widerwillen gegen die Kirche, bei gleichzeitigen Drang nach Gott und einem Hang zu sexuellen Exzessen. Dies ist in keiner Weise verwunderlich, haben diese Seelen doch zum einen einen grossen spirituellen Drang und gleichzeitig eine fehlende Erfahrung im direkten Kontakt mit Menschen. Also findet eine Ausgleichsphase statt, in der auch für einige Zeit in der Sexualität übertrieben wird. Denn in tieferen Schichten des Bewusstseins - das die Menschen fälschlicherweise "Unterbewusstsein" nennen - schwelt immer noch das Gefühl vom "sündigen" und "etwas verbotenes" machen. Deshalb können diese Menschen die Sexualität nie oder selten vollkommen frei und offen praktizieren, geniessen und sich aller psychischer Vorgänge und Gefühle bewusst werden und damit reifen. Das teilweise verdrängen oder das durchleben der Sexualität mit schlechtem Gewissen führt zu einem stark eingeschränkten Lern- und Erfahrungsvermögen. Der Energiefluss und die damit verbundene Bewusstseins-Erweiterung wird behindert oder verhindert.

Was die Menschen fälschlicherweise als "Unterbewusstsein" bezeichnen, ist in Wirklichkeit der Kausalkörper, das dort vorhandene "Gedächtnis" wird oft auch als "Langzeit-Gedächtnis" bezeichnet. . Darin sind alle Erfahrungen, schmerzhafte und liebevollen Erlebnisse aus früheren Inkarnationen oder aus früheren Phasen der jetzigen Inkarnation gespeichert.

Durch spirituellen Fortschritt ist es jedem Menschen möglich sich aller "Programme", Blockaden und sonstigen Erfahrungen und Erlebnisse klar und wahrhaftig bewusst zu werden und sie im Feuer göttlicher Liebe aufzulösen. So ist dies unter anderem beim Kriya Yoga ein natürliches Nebenresultat des Gott-strebenden Wahrheitssuchers. Kriya Yoga regelmässig und intensive praktiziert, führt zum auflösen all solcher Blockaden auf dem direktesten und sanftesten Weg.

Im Kausalkörper sind auch alle verdrängte Wünsche und Phantasien aus früheren Inkarnationen gespeichert und sprudeln hervor, sobald sich eine geeignete Möglichkeit ergibt. Dies geschieht dann oft für einige Zeit in einem unkontrollierten Masse. Nach und nach glätten sich die Wogen und mit den angesammelten Erfahrungen wird der betroffene weiser und sanfter im Umgang mit seiner sexuellen Energie.

Weitere Störungen, die ebenfalls in tieferen Schichten des Bewusstseins ihren Sitz haben, kommen aus den frühen Jahren des aktuellen Inkarnation. Hierbei handelt es sich um schmerzhafte oder unverarbeitete bzw. missverstandene Erlebnisse aus den ersten Kinderjahren. Hierbei sind vor allem etwa die ersten sieben Jahre am einflussreichsten.

Für eine harmonische und liebevolle Entfaltung der Sexualität von jugendlichen und der Beziehung zum eigenen geschlechtsspezifischen Sein sind vor allem die Eltern mit ihrer gesamten Aura und ihrem vorbildlichen verhalten ausschlaggebend. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob ein Kind je im Schlafzimmer der Eltern anwesend war oder ob das ganze Liebesleben immer hinter verschlossenen Türen stattfand. Wichtig und einprägsam ist die Wahrheit in den beiden Elternteilen. Diese wird in der Aura der Eltern getragen, permanent ausgestrahlt und auf die Kinder im Laufe der Jahre übertragen., bzw. von ihnen aufgenommen.

Die Mutter ist der wesentlichste Wachstumsfaktor für die sexuelle Entfaltung bei Knaben und der Vater entsprechend bei Mädchen. Haben Vater und Mutter Schwierigkeiten in ihrer eigenen sexuellen Beziehung sowohl zueinander als auch zu sich selbst, so kann dies durchaus zu Störungen des sexuellen Verhaltens der Kinder führen, die erst nach vielen Jahren, oftmals im Rahmen mehrerer sehr liebevoller Partnerschaften aufgelöst werden.

So sind sowohl Homosexualität bei Männern und bei Frauen als auch Trans-Sexualität ein typisches Ergebnis von schmerzhaften Erlebnissen in der aktuellen Inkarnation oder früheren Inkarnationen. Es ist nebensächlich welches die genauen Ursachen sind. Denn oft sind es nur ganz persönliche und verzerrte Wahrnehmungen des Kindes, die dazu geführt haben. Jedoch können es auch durchaus gewalttätige Beziehungen zwischen den beiden Eltern sein, die dazu führen können, dass ein Kind nichts vom anderen Geschlecht wissen will wenn der gegengeschlechtliche Elternteil besonders aggressiv oder lieblos war. Solche Situationen können oft zu Verschlossenheit dem anderen Geschlecht gegenüber führen. Dies manifestiert sich oft in einem entgegengesetzt drehenden Svadhisthana Chakra. Dies wiederum führt dazu, dass man von gleichgeschlechtlichen Partnern angezogen, bzw. angetörnt wird und sich zu ihnen hingezogen fühlt. Da sich jedoch alle weiteren Chakren meist Geschlechts-bezogen normal drehen, sind solche Beziehungen oft schwankend und wechselhaft. Es fliesst wenig oder keine Energie zwischen beiden Partnern. Im weiteren kann dies auch zu organischen Störungen bei Mann und Frau führen, da auch der gesamte Energiefluss, durch die falsche Polarisierung des Svadhisthana Chakra gestört ist. Homosexualität ist zu jedem Zeitpunkt einer Inkarnation immer und hundertprozentig heilbar, wenn der betroffene die erforderliche Versöhnung mit dem ausschlaggebenden Elternteil sowohl Elternteil als auch als Mann / Frau vollzogen hat. Die Bereitschaft des Elternteils ist zwar hilfreich aber keineswegs Voraussetzung. Es handelt sich hierbei ausschliesslich um einen inneren Vorgang beim betroffenen.

Anders wenn der gleichgeschlechtliche Elternteil besonders aggressiv oder gewalttätig ist oder war, kann es sein, dass das betroffene Kind seine eigene Männlichkeit oder Weiblichkeit verdrängt, weil es sich auf keinen Fall so verhalten will wie der beobachtete Elternteil. Diese Aggression oder Gewalttätigkeit muss sich keineswegs auf das Kind selbst bezogen haben, sondern kann sich entweder dem anderen Elternteil oder beliebigen anderen Menschen gegenüber geäussert haben. Es führt dazu, dass das heranwachsende Kind Angst hat, ebenso zu werden wie der gleichgeschlechtliche Elternteil, und somit als "Schutz" anderer Menschen negiert ein Kind oft die eigene sich entwickelnde Rolle als Mann oder Frau. Es hat Angst ebenso zu werden und ebenso Leid zu verursachen wie beim beobachteten Vorfall.

Die oben beschriebenen Disharmonien sind nur ein kleiner Hinweis auf mögliche Ursachen sexueller Probleme.

Wichtig ist es unter allen Umständen zu verstehen, dass durch gezielten spirituellen Fortschritt alle Probleme und Blockaden in göttlicher Liebe aufgelöst und geheilt werden können. Zwar ist es auch ohne weiteres Möglich solche Blockaden therapeutisch zu behandeln. Auf Grund der Vielzahl von möglichen Patienten - hierbei dürfte es sich derzeit um Dutzende von Millionen Menschen auf diesem Planeten handeln - wäre eine individuelle Therapie von den hierzu qualifizierten Therapeuten nie zu schaffen. Da es sich hierbei um ein rein spirituelles Problem handelt, können auch nur entsprechen spirituell gereifte und sehr weit fortgeschrittene spirituell, also in tiefstem und reinstem Masse Gott-bezogene Therapeuten in Frage kommen.

Obwohl da und dort eine individuelle Therapie angezeigt sein kann, ist es doch sehr wichtig zu verstehen, dass alle betroffenen selbst durch eigenverantwortliches Handeln, versöhnen, aufarbeiten des eigenen Lebens in tiefer Hingabe an Gott und mit wiederholter Bitte an Gott um Hilfe, dies auch ebenso schnell selbst heilen können. Die Entfaltung vollkommener göttlicher Liebe in einem Menschen führt automatisch zu einer vollkommenen Heilung des betroffenen. Jedoch bedingt dies die Bereitschaft, für das selbst erlittene Karma auch selbst die alleinige Verantwortung. Gott kann alle Hilfe und Liebe senden damit alle Menschen gleichzeitig geheilt werden können, durch Therapeuten geheilt zu werden, ist auch ein Zeichen mangelnder Bereitschaft zu Eigenverantwortung und Eigeninitiative.

Sei dir künftig bewusst, dass Sexualität eine von Gott für den Menschen geschaffene Spielwiese des "sich lieben lernen" ist. Dazu geeignet sich für einen geliebten Menschen öffnen zu lernen, sich im hingeben, in glücklich machen zu lernen, gleichzeitig kannst du dabei lernen, seine Freiheit zu achten und zu schützen. Seine Liebe zu dir als sein Geschenk zu erkennen. Konzentriere dich auf das Gefühl der Liebe, so dass es sich vermehren und immer reiner werden kann. Eines Tages wird dieses Gefühl von immer stärker werdenden und feineren Energien begleitet, so dass du eines Tages dieses Gefühl der feinstofflichen Liebe der körperlichen vorziehen magst und bereit bist in die nächste Dimension des Liebens einzutauchen, um auch da später weiterzugehen bis zur Einheit mit Gott.

Tue was du tust bewusst, lerne daraus und wachse in deine Gott geschaffene Göttlichkeit hinein. Möge Gottes Liebe dich heilen und für die wahre göttliche Liebe öffnen. Lieben und lieben lassen ist das Ziel der Sexualität auf dem Weg zu Gott.

nur Liebe kann Menschen in Freiheit und göttlich verbinden


Gottes Liebe ist bunt wie einn Regenbogen

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