Wir reinigen unser "schlechtes Gewissen"

Wo nur Liebe ist, kann nie schlechtes Gewissen entstehen. Schlechtes Gewissen entsteht wo Verbote sind und mit Strafe gedroht wird.

  1. woher kommt unser schlechtes Gewissen ?
  2. wie vermeide ich ein schlechtes Gewissen ?

Viele Menschen haben, meist unbewusst, ein schlechtes Gewissen. Schuld-Komplexe, eingeredet durch Erziehung, soziale oder politische Umgebung oder religiöse Erziehung. Aber natürlich auch wegen wiederholter, angesammelter Vergehen gegen das erste Gebote Gottes und all seinen Abwandlungen, bzw. Zum besseren Verständnis erforderlicher Kommentare und geistigen Gesetze (siehe hierzu auch das frühere Kapitel über geistige Gesetze). Solche, teilweise sehr tief verwurzelten Blockaden aus Dutzenden vergangener Inkarnationen, können sehr hartnäckig und störrisch sein. Sie aufzulösen gelingt unter anderem durch umfassendes Studium heiliger Schriften und Prinzipien und deren tiefes, klares Verständnis.

Auf dem Weg zu Gott gilt es zu lernen, sich wie ein erwachsenes Kind Gottes, zu verhalten, fühlen, lieben, handeln, etc. Dazu gehört natürlich das Einhalten aller geistigen Gesetze in allen Lebenslagen, sowie das auflösen aller entstandener Blockaden.

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Wie reinigen wir unser schlechtes Gewissen ??

Wir lernen alle geistigen Gesetze um künftige Ursachen eines schlechten Gewissens zu vermeiden

Wir lernen alle bekannten geistigen Gesetze in Gedanken, Gefühlen und Handlungen, sowie in absolut allen Situationen anzuwenden und zu praktizieren. Hierzu hilft uns zuerst einmal eine Selbst-Analyse. Aus neutraler Sicht betrachten wir unsere aktuelle Persönlichkeit und ihr Verhalten in allen vergangenen und gegenwärtigen Situationen. Wichtig dabei ist zu erkennen und bestenfalls schriftlich zu notieren, in welchen Situationen wir dabei gegen bestimmte geistige Gesetze verstossen. Am besten wir nehmen einen Notizblock oder ein Arbeitsheft zur Hilfe und schreiben das Ergebnis unserer inneren Inventur detailliert nieder.

Wir können fortfahren und diese innere Inventur unserer Persönlichkeit in eine IST und eine SOLL - Kolonne niederzuschreiben. Dies dient der besseren Übersicht. Auf diese Weise haben wir schwarz auf weiss, in welchen alltäglichen Situationen wir unser Verhalten noch harmonisieren können, d.h. in Einklang mit Gott bringen können. Dieses Arbeitspapier sollten wir auf jeden Fall aufbewahren bis wir unsere Hausaufgaben erfolgreich beendet haben. Wir können hierin ergänzen oder auch erledigte Aufgaben abhacken.

Wir beachten, dass für eine erfolgreiche Arbeit an unseren Blockaden eine klare positive Formulierung des angestrebten SOLL-Zustandes dringend erforderlich ist. Verwende nur ganz klare, eindeutige und positive Worte in deinen Affirmationen. Nie werden wir ein "Schwäche" oder einen "Fehler" weg-wünschen, bekämpfen, ... (etwa nach dem Motto: ich will nicht mehr rauchen. Dies ist eine klare negative Aussage, die schwer zu verwirklichen ist). Statt dessen suchen wir etwas eindeutiges und positives als Gegenstück zum aufzulösenden. Dies formulieren wir klar in einem kurzen positiven Satz. Diese positive Affirmation wiederholen wir in Gedanken, Worten oder stellen uns diese positive Situation als unser herannahendes Ziel vor.

In jedem Fall sollten wir zuerst ein tieferes und ehrliches Verständnis haben, warum wir etwas ändern wollen und dass das angestrebte Ziel wirklich aus innerster Überzeugung auch erstrebenswert ist. Wir sollten einen Vorteil erkennen als Resultat der inneren Änderung. Dies führt dazu, dass wir auch ehrlich motiviert sind. Im weiteren dürfen wir lernen, wie leicht sich jeder Wandel vollführen lässt, wenn wir dabei auch um Gottes Segen bitten und uns von Gott helfen lassen. Wir bitten ganz einfach Gott um seine Hilfe und schenken ihm das, wovon wir uns befreien wollen. Dies setzt allerdings eine wirklich vollkommene und ehrliche Absicht zu einer Änderung voraus. Das heisst, wir sollten den wahren Charakter unserer bisherigen Handlungen (oder Gedanken, Gefühle) erkannt haben und ebenso erkannt haben, dass wir damit uns und/oder anderen Menschen Leid zugefügt haben und Karma verursacht haben.

Wenn wir uns dabei immer wider an das Gesetz von Karma erinnern, dann sollte es doch sehr leicht sein, unser ganzes Wesen in Harmonie mit Gott zu bringen und ein göttliches Kind zu sein. Alles was wir anderen antun - in Gedanken, Gefühlen (unserer Fantasie) und Handlungen - kommt immer auf uns zurück. Dies solange, bis wir aus den vielen Bumerangs gelernt haben und uns so verhalten, dass alles zurückkommende nur noch liebevoll ist.

Ebenso beachten wir, dass alles was wir auch uns selbst antun, wir gleichzeitig allen anderen und über allem auch Gott antun !! Wir sind und bleiben ein Teil des ganzen, ob wir dies wollen, fühlen oder so verstehen oder nicht, ist von keinerlei Bedeutung. So wie es eine liebende Mutter schmerzen mag, wenn sie sieht, dass ihre geliebten Kinder sich absichtlich verletzen, so mag es auch schmerzlich sein für Gottes Bewusstsein, wenn er sieht, dass seine geliebten Kinder sich absichtlich bestrafen oder verletzen.

Wir versöhnen uns mit allen Feinden

Wir versöhnen uns innerlich mit all unseren aktuellen "Feinden". Das heisst mit all den Menschen, mit denen wir seit unserer frühesten Jugendzeit der aktuellen Inkarnation je zerstritten hatten, ohne danach uns auch vollkommen auszusöhnen. Die Tatsache, dass wir später wieder zusammen gesprochen haben, ist keinerlei Beweis für eine echte Aussöhnung. Eine vollkommene Aussöhnung hat erst dann stattgefunden, wenn wir, mit der durch uns strömenden göttlichen Liebe, alle Wunden und Spuren im feinstofflichen Körper (Kausalkörper) des anderen geheilt haben. Auch hierzu sollten wir uns bewusst sein, dass es in Wirklichkeit Gottes Gnade ist, die durch uns fliessend oder auch direkt auf den betroffenen fliessend, die Heilung vollbringt. Also lernen wir auch hier, unseren himmlischen Vater um Hilfe und Gnade zu bitten.

Gottes Liebe, Barmherzigkeit und Gnade ist grenzenlos und ergiesst sich in jede liebende Seele, die aus reinem Herzen darum bitten kann.

Diese innere Aussöhnung vollziehen wir, indem wir uns zum einen liebend zu Gott hin öffnen.

Dies Verbindung erfolgt über das Sahasrara Chakra, das Tor zu Gott auf dem Scheitel unseres Kopfes. Wenn wir diese Verbindung zu Gott erfolgreich und wiederholt herzustellen gelernt haben, dann werden wir dies energetisch auch fühlen. In der Regel nimmst du sowohl ein Fliessen von Energie durch dieses Tor Gottes wahr, evtl auch in Kombination mit einem Kribbeln, Rotieren, Strahlen oder Vibrieren. Gleichzeitig wirst du nach längerer Zeit des Praktizierens eine innerliche Erleichterung fühlen.

Wer dies noch nie gemacht hat, möge doch ganz einfach in einem tiefen, innigen Gebet um Gott-Verbundenheit bitten, all seine Gedanken loslassen und sich nur und ausschliesslich auf diese Verbindung über seinem Scheitel zu Gott konzentrieren. Dies sollte in einer ruhigen, lockeren inneren Einstellung praktiziert werden. Solltest du dabei Schwierigkeiten haben, diese Gott-Verbundenheit auch energetisch wahrzunehmen, dann lasse dich von einem Gott-Verbundenen Menschen in diese Technik einweihen, bzw. deine Verbindung zu Gott öffnen. Du wirst schnell einen Erfolg wahrnehmen können.

Zum anderen brauchen wir eine liebevolle Verbindung zur Person, mit der wir uns aussöhnen wollen.

Dies wiederum geschieht, indem wir in einer liebenden, inneren Haltung uns diese Person vorstellen und diese Person in Gedanken liebend umarmen. Sollten wir dabei das Gefühl haben, dass sich diese Person dagegen sträubt, dann sollten wir um noch mehr Liebe und Gnade Gottes bitten. Diese Aussöhnung wiederholen wir, bis wir uns vollkommen sicher sind, dass alles zwischen uns stehende vollkommen in göttlicher Liebe aufgelöst ist. Dies kann schon mal einige Jahre regelmässiges praktizieren (lieben) erfordern. Die Dauer hängt davon ab, wieviel aufzulösen ist, und wieviel heilende Liebe fliesst, d.h. wie offen du dabei sowohl für Gott als auch für die andere Person bist.

Dabei solltest du entweder bequem sitzen. Hilfreich ist es, dabei die Arme leicht auszubreiten, mit den Handflächen nach vorne. Dies unterstützt die Öffnung des Herz-Chakras (Anahata Chakra). Die andere geeignete Position ist die Rückenlage. Auch hier gilt in Bezug auf Arme und Hände das gleiche wie zuvor genannt.

Durch Handlungen der Liebe lösen wir vorhandenes Karma auf und heilen unser schlechtes Gewissen

Durch selbstloses Handeln (Karma Yoga) lösen wir Karma auf. Dies führt zu einer automatischen Erleichterung unseres Gewissens. Besser noch als gelegentliches selbstloses Handeln durch Hilfe an anderen, ist ein Beruf in dem wir täglich unseren Mitmenschen dienen und helfen dürfen. Im Kapitel "die richtige Berufswahl" haben wir einige spirituelle Kriterien für die Berufswahl betrachtet. Beim selbstlosen Helfen und Handeln, besteht die Kunst aus der richtigen inneren Haltung. Nur deine innere Haltung entscheidet alleine darüber, ob du dabei Karma auflöst oder ob deine Handlungen ergebnis-neutral sind oder neues Karma erzeugen. Auch ein Krankenpfleger kann Karma erzeugen !! Entscheidend ist immer die Art der Ausführung unserer Tätigkeit und unsere innere Haltung dabei.

Hilfe an Mitmenschen bedeutet auch, dass wir Barmherzigkeit entfalten und den ärmsten in unserem Umfeld, z. B.: den Bettlern, Obdachlosen, Flüchtlingen, Asylanten, Katastrophen-Opfern, etc., helfend beistehen mit materieller und/oder finanzieller Hilfe, Geschenke, Einladungen zum Essen, einem Blumenstrauss und ähnlichen Gesten der Liebe. Auch vermehrte und kostenlose Nachbarschaftshilfe kann bei vielen Menschen Leid mindern und gleichzeitig helfen, unser schlechtes Gewissen zu erleichtern. Gute selbstlose Handlungen jeder Art geben uns das Gefühl etwas wertvolles im absoluten Sinne getan zu haben. Dies führt zwangsläufig dazu, dass du dir mehr und mehr bewusst bist, dass du ein Kind Gottes bist, deinem himmlischen Vater zum Bilde geschaffen. Zu allen Zeiten liebend, helfend und auf das Wohl des Ganzen besonnen! Die Erleichterung, die wir durch unsere Hilfe anderen zukommen lassen, kommt als Gefühl der Erleichterung selbstverständlich auch wieder auf uns zurück. Was immer wir anderen tun, kommt immer auf uns zurück.

Warum aber verursachen Menschen, die bereits viel angesammeltes Karma haben, immer noch weiteres Karma ??

Zum einen ist es sicher die Unwissenheit oder das verdrängen der Tatsache, dass alles was du anderen antust auch auf dich zurückkommt. So wie bereits im Neuen Testament erwähnt, aber auch schon viel früher in anderen heiligen Schriften und natürlich war diese Gesetzmässigkeit schon Tausende von Jahre vor dem Zeitalter des Schreibens auf diesem Planeten bekannt und verbreitet. Ebenso hoffen viele Menschen, durch den "Tod", automatisch ein endgültiges Ende zu finden. Etwa nach dem Motto "und nach mir die Sintflut". Unwissenheit oder Unglauben über ein Gesetz setzt dieses jedoch auch keinen Fall ausser Kraft. Verloren gegangenes Wissen über das Prinzip von Karma und Reinkarnation führt auch oft zur fälschlichen Annahme, dass nach dem Erdenleben sowieso alle an den gleichen "Ort" kommen. Gottes Schöpfung ist jedoch ebenso vollkommen wie Gott selbst. Wenn wir schon seine, ihm zum Bilde geschaffenen Kinder sein dürfen, dann heisst dies auch, dass wir freiwillig lernen, uns als solche zu benehmen. In Gottes Schöpfung gibt es nur vollkommene und absolute Gerechtigkeit. Nichts und niemand kann etwas erleben, das im Widerspruch zu seinem Karma ist! Aber bei allem was wir anstellen, dürfen wir uns immer wieder seiner grenzenlosen Liebe erfreuen. Seine Liebe, die uns hilft, alle gemachten Fehler in Liebe und Gottes Gnade aufzulösen.

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Gott ist Liebe

Direkte Kenntnis über Gott hilft schlechtes Gewissen heilen und künftig vermeiden

Ein ganz wichtiger und meist vollkommen übersehener Ursprung schlechten Gewissens ist die Unkenntnis über die absolute, göttliche Wahrheit. Das fehlen dieses Wissens führt dazu, dass wir mit dem relativen Massstab vieler Mitmenschen geurteilt und gerichtet werden. Als Folge davon bleibt ein schlechtes Gewissen. Wie relativ dieser Massstab ist, erkennen wir aus den zum Teil extrem unterschiedlichsten Straf-Gesetzen der verschiedenen Länder dieses Planeten in Bezug ein und dieselbe Tat.

Ein extremes Beispiel zu einem verbreiteten und aktuellen Thema:

Wird jemand der "fremd-geht" hier in Deutschland, gar nicht besonders beachtet oder schon gar nicht bestraft (wir haben ein sogenanntes "amoralisches Scheidungs-Gesetz"), kann dies in den USA zu einem jähen Ende der Karriere führen und die gleiche Handlung wiederum in gewissen arabischen Ländern, von einer Frau ausgeführt, würde zu einem Todesurteil durch steinigen führen, ein Mann jedoch im selben arabischen Land ginge vollkommen straf-frei aus.

Was hat dies nun mit dem schlechten Gewissen zu tun ??

Stell dir vor, du warst einmal in einer Familie, in der "man" bestimmte Handlungen als schlecht oder schmutzig bezeichnete. Du magst dieses Urteil voll aufgenommen haben und jetzt in dir das "Programm" haben "ich bin schlecht". Dies nur, weil irgendwann aus was immer für Gründen, dies jemand zu dir gesagt hat. Selbst wenn dieses Urteil vollkommen falsch war, du aber es angenommen hast, so wirkt es trotzdem mit krank-machender oder hemmender Wirkung. Gerade solche Urteile von Eltern, Lehrern, Freunden oder Partnern gehen besonders tief und bleiben dann meist lange Zeit verwurzelt im Kausalkörper. Der Grund hierfür ist die offene Beziehung (energetisch gesehen) zwischen nahe stehenden Personen. Solche Blockaden können viele Inkarnationen "überleben". Erst das Wissen über die Wahrheit löst solche Blockaden mit Gewissheit vollkommen auf. Die heilige Technik des Kriya Yoga löst auf besondere Weise durch Kriya Pranayama alle solche Blockaden auf, ohne dass du im voraus ihrer Bewusst sein musst.

Gehe mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt. Schaue all die verschiedenen Handlungsweisen an. In Indien isst man im allgemeinen selbst in vornehmen Kreisen immer noch mit den Fingern. In Europa jedoch so gut wie ausschliesslich mit Löffel und Gabel. Stell dir vor, du hast zuvor einmal eine oder mehrere Inkarnationen in Indien verbracht. Anschliessend bist du in Europa inkarniert. Aus Gewohnheit hast du vielleicht als Kind oder Jugendlicher vermehrt mit den Fingern gegessen. Vielleicht hast du Glück gehabt und tolerante Eltern gefunden, oder die Eltern haben dich gescholten, vielleicht als "Schmutzfink" oder noch schlimmer beschimpft. Solche Bezeichnungen können immer noch in dir stecken und wirken, vielleicht in der Art, dass du dich bewusst schmuddelig anziehst und ungepflegt bist. Du bist das geworden, wie man dich bezeichnet hat.

Wenn du vollkommen offen und lernfähig durch die Welt reist, wenn du Berichte oder Filme über fremde Kulturen siehst, dann erkennst du vielleicht die eine oder andere Handlungsweise in dir, die aus fernen Ländern und längst vergangenen Zeiten stammen. Oder du erkennst die eine oder andere Blockade in dir. Du erkennst vielleicht, warum du in bestimmten Situationen ein schlechtes Gewissen hast. Weil dieses bestimmte Verhalten in einer früheren Situation abgelehnt wurde oder du dafür bestraft wurdest.

Die Vielfalt der verschiedenen Verhaltensweisen, die in einem Land erlaubt, gar erwünscht In einem anderen Land aber verachtet werden. Weiteres Beispiel:

Rülpsen - in Thailand ein Beispiel höchster Entspannung und ein ausserordentliches Kompliment an einen Masseur bei der traditionellen Thai-Massage !! Im letzten Beispiel ist es im deutschsprachigen Raum doch verbreitet, bei wiederholtem, lauten Rülpsen jemand ernst gemeint als Schwein zu bezeichnen oder ihm zu sagen, er solle sich schämen. Nach einem einzigen solchen Zwischenfall kann der so betitelte Mensch sich als dreckig, unsauber (Gleichstellung mit Schwein) oder etwas minderwertiges (schämen) vorkommen.

Wie kann aber jemand, der sich selbst als schmutzig, wertlos oder minderwertig betrachtet, Achtung vor der eigenen Göttlichkeit in sich haben und sich als Kind Gottes fühlen. Wie kann jemand der jede Selbst-Achtung verloren hat, vor Liebe und Lebensfreude strahlend durchs Leben gehen.

Selbst-Zweifel und mangelnder Erfolg, beruflich und privat sind oftmals die Folge. Solche Menschen haben oft Jahrhunderte lang Schwierigkeiten, sich selbst zu lieben, als liebenswert zu betrachten, und sich von anderen Menschen lieben zu lassen. Wer jedoch sich für die Liebe von aussen, von den Mitmenschen verschliesst, ist in der Regel auch für Gottes Liebe verschlossen. Er schämt sich und kommt sich minderwertig vor. Er fühlt sich zu schlecht, um sich Gott zu öffnen und Gott zu "begegnen". Es ist für ihn unvorstellbar etwas göttliches zu sein. Göttlich sein ist etwas erhabenes, etwas wovor man Achtung hat. Es ist das wertvollste Erbe in uns, das es zu pflegen oder wiederherzustellen gilt. In uns ebenso wie in all unseren Mitmenschen.

Als Folge davon ist er auch für den Strom der göttlichen Liebe abgeschlossen, den er braucht, um andere zu lieben. Lieben und sich lieben lassen, sind ein energetischer Kreislauf, so wie die zwei Kabel, die zu einer Glühbirne führen. Egal welchen der beiden elektrischen Leiter du durchtrennst, das Licht geht aus !!

Wer sich für die Liebe zu ihm verschliesst, kann auch nie andere lieben. Denn Gott ist die Quelle aller Liebe. Meist hat er das Gefühl, keine Liebe von anderen zu erhalten. Jedoch ist es sein, für die meisten Erden-Menschen unsichtbarer, dichter Panzer in seiner Aura, der ihn komplett von der Umwelt und weitgehend von Gott trennt. Ein Gefühl von Einsamkeit, Depressionen, Isolation vom Rest der Welt, sowie oftmals ein überdurchschnittliches Verlangen nach Kuscheln oder körperlicher Nähe sind meist Begleiterscheinungen von solchen Blockaden. Warum kuscheln ?? Die Aura ist so abgeschottet durch diese Blockade, dass kaum noch feinstoffliche Energie (Liebe) durch die Aura zu diesem Menschen durchdringt. Aber wenn ein anderer Mensch, vorzugsweise kleine Kinder, innerhalb dieser "Mauer" sind, erhalten diese Menschen wieder wahre, feinstoffliche Liebe. Ohne feinstoffliche Liebe verhungert jede Seele. Gott findet aber immer Mittel und Wege, um all seine Kinder mit aller notwendigen Liebe zu versorgen, um gesund zu bleiben und spirituelle Fortschritte machen zu können. Auch eine übermässige Liebe zu Pflanzen oder Tieren bei gleichzeitiger Distanz zu Menschen können ein Hinweis auf solche Blockaden sein.

Liebe deine Mitmenschen, achte sie und schütze das göttliche in ihnen. Vermeide in Gedanken, Worten und Handlungen jede Erniedrigung eines jeden Menschen. Bedenke, dass auch zum Spass gesagte Kosenamen wie z. B.: Ratte oder Schnecke, etc., zu einem Kind die gleiche Wirkung haben können. Allzu schnell besteht die Gefahr, dass auch vollkommen friedlich verteilte Kosenamen dieser Art, sich in Form von Blockaden bei den Empfängern manifestieren und verwirklichen. Jeder Gedanke, jedes Wort hat die Macht, sich zu verwirklichen, im Guten (Fördernden) ebenso wie im hemmenden oder krank-machenden !!

Befreie dich von jeglichen spirituellen Blockaden solcher Art, indem du dir Tag für Tag wiederholst, dass du Gott zum Bilde geschaffen bist, ein geliebtes Kind Gottes. ein göttliches Lichtwesen einem Engel gleich. Wenn du dich für die Liebe von und zu allem entscheidest, dich mit einbezogen, dann fällt es dir leicht, dich auch für die unermessliche Liebe und Gnade Gottes zu öffnen und dich von Ihm emporheben zu lassen. Empor in die hohen und feinen Schwingungen göttlicher Liebe, da wo Gottes und unser aller wahres zu Hause ist und bleibt.

Innerhalb der momentan noch verbleibenden Blockaden sind wir heilige Kinder Gottes von strahlender Schönheit. So wie es viele wunderschöne, aber unterschiedliche Blumen gibt, so gibt es viele unterschiedliche, aber einmalig schöne Seelen. Auch du bist eine solche göttliche Seele. Das einzige, das vielleicht vorübergehend beschmutzt sein könnte, ist das Kleid deiner Seele, Deine momentane Persönlichkeit mit all seinen Blockaden und der noch verbleibenden, aber stetig dahin-schmelzenden Unwissenheit

Darum ist der hübsche Schmetterling auf Blume unten ganz besonders für dich - dein Herzen zu erfreuen und heilen. Möge Gottes Segen dich begleiten und Gottes Liebe dich zu einem freien und strahlenden Kind Gottes machen.

Schmetterling auf Blume


God is Love

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